Wien (OTS) – Der heiße und trockene Sommer setzt vielen heimischen
Kürbisbetrieben
zu. Vielerorts rechnen Landwirt:innen mit deutlichen Einbußen. Die
Lust auf Kürbis bleibt dennoch ungebrochen: Beim Online-Supermarkt
Gurkerl gingen in den ersten drei Septemberwochen bereits mehr
Bestellungen für frischen Speisekürbis ein als im gesamten Juli und
August zusammen. Eine aktuelle Auswertung der Verkaufszahlen zeigt,
welche Sorten und saisonalen Produkte besonders gefragt sind, was
Kund:innen am liebsten daraus kochen – und wann sich der Einkauf
besonders lohnt.
Ab September gehört Kürbis fest in die Warenkörbe der
Österreicher:innen. Bei Gurkerl liegt die Zahl der täglichen
Bestellungen aktuell 230 Prozent über dem Durchschnitt der
Sommermonate Juli und August. Damit enthält derzeit jeder 18.
Warenkorb mindestens einen frischen Speisekürbis.
Zwtl.: Hokkaido bleibt die klare Nummer eins
Wie schon im Vorjahr ist Hokkaido der klare Favorit: Rund 64
Prozent der Kürbisverkäufe entfallen auf die beliebte Sorte. Die fünf
aktuellen Bestseller sind:
1. Hokkaido
2. Butternuss
3. Spaghettikürbis
4. Marbles-Minikürbis
5. Muskatkürbis
Carina Gschaider vom Hof Franzlbauer in Niederösterreich ,
langjährige Gurkerl-Lieferantin, ordnet die Saison aus
Produzentinnensicht ein: „Die Kürbisernte ist heuer relativ
durchwachsen: Auf Feldern, die bewässert werden konnten, sind Ertrag
und Fruchtgröße normal ausgefallen. Auf nicht bewässerten Feldern
sind die Früchte deutlich kleiner geblieben, und es gibt weniger
Früchte pro Pflanze. Was neue Sorten oder Trends angeht, sind die
Ofenkürbisse nach wie vor sehr gefragt.“
Zwtl.: Halloween ist der stärkste Kürbistag
Die Vorjahresdaten zeigen: Die stärkste Kürbiswoche lag zwischen
dem 29. September und dem 5. Oktober. Der absolute Spitzentag war
jedoch Halloween: Am 31. Oktober gingen 561 Bestellungen mit frischem
Kürbis ein. Viele Konsument:innen besorgen ihren Kürbis offenbar auf
den letzten Drücker.
Zwtl.: Kochtopf statt Fensterbank
Ein Blick in die Warenkörbe zeigt: Kürbis landet vor allem auf
dem Teller. Süßkartoffeln, Zucchini, Porree, Ingwer, Kokosmilch, Feta
und Kichererbsen werden zwei- bis dreimal häufiger gemeinsam mit
Kürbis bestellt als im Durchschnitt. Das spricht vor allem für
Suppen, Ofengerichte und Currys. Auch Schlagobers ist häufig dabei.
Kerzen und Herbstdekoration spielen dagegen kaum eine Rolle: Der
Kürbis ist bei Gurkerl-Kund:innen (noch) kein Deko-Trend, sondern
landet vor allem als Zutat im Kochtopf.
Zwtl.: Pumpkin Spice im Rausch: +396 Prozent
Auch jenseits des Gemüseregals zeigen sich zwei klare Trends:
Kürbiskerngebäck-Bestellungen legen gegenüber dem Vorjahreszeitraum
um 74 Prozent zu; das Bio-Kürbiskernweckerl ist das meistbestellte
verarbeitete Kürbisprodukt. Noch stärker wächst Pumpkin Spice:
Kaffeekapseln, Sirup und Porridge-Mischungen mit dem herbstlichen
Gewürzmix wurden in den ersten drei Septemberwochen fast fünfmal so
häufig bestellt wie im Vorjahr (+396 %). Auch die Suchanfragen danach
haben sich nahezu verfünffacht.
Zwtl.: Kürbis ist heuer 13 Prozent teurer
Im September 2026 kostet frischer Kürbis bei Gurkerl bislang
durchschnittlich 2,06 Euro pro Kilogramm – rund 13 Prozent mehr als
im Vorjahresmonat. Am teuersten war er im Juli mit durchschnittlich
2,46 Euro pro Kilogramm. Im vergangenen Jahr begann das günstigste
Zeitfenster Ende September beziehungsweise Anfang Oktober: Hokkaido
kostete zeitweise nur 1,45 Euro pro Kilogramm und blieb bis Mitte
November bei höchstens 1,80 Euro.
Zwtl.: Schale, Kerne, Fruchtfleisch: So landet nichts im Müll
Zu den auffälligen Suchbegriffen bei Gurkerl zählt „Kürbispüree“
– ein Hinweis darauf, dass viele Kund:innen möglichst ohne Schälen,
Entkernen und Co. loskochen möchten. Dabei lässt sich die Frucht mit
wenig Aufwand fast restlos verwerten:
– Schale: Hokkaido kann ungeschält gegart werden. Bei dickschaligen
Sorten wie Butternuss oder Muskatkürbis wird die Schale erst durch
längeres Garen weich; für schnelle Gerichte empfiehlt sich das
Schälen.
– Kerne: Säubern, trocknen und rösten – als Snack oder knuspriges
Topping für Suppen und Salate.
– Fasern und Reste: Zusammen mit Gemüseschalen bilden sie eine
aromatische Basis für selbstgemachten Gemüsefond.
– Fruchtfleisch: Gegart und püriert lässt es sich portionsweise
einfrieren und später für Suppen, Brot, Kuchen oder als Alternative
zu Erdäpfelpüree verwenden.
Gschaider ergänzt: „Bei fast jedem Speisekürbis landet höchstens
die Schale im Biomüll – der Rest kann verwertet werden. Die Kerne
können vom Fruchtfleisch getrennt, schonend getrocknet und mit etwas
Salz geröstet werden: Sie schmecken milder als die dunklen Kerne vom
Ölkürbis, machen sich aber genauso gut als Snack. Die Fasern können
einfach mit dem Fruchtfleisch weiterverarbeitet oder separat zu einer
Suppe gekocht werden – notfalls auch gemischt mit anderen Sorten.“
Mit einem breiten Sortiment an frischen, regionalen Kürbissen,
saisonalen Produkten und passenden Zutaten liefert Gurkerl alles für
die Kürbissaison – gemeinsam mit dem restlichen Wocheneinkauf und ab
drei Stunden nach Bestellung direkt nach Hause.
Mehr Informationen unter: https://www.gurkerl.at/c137710-kuerbisse
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