FPÖ – Schnedlitz: „Babler streicht Fußballförderung für Kinder, aber fliegt auf Steuerkosten zur WM!“

Wien (OTS) – Scharfe Kritik übte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Michael
Schnedlitz an SPÖ-Sportminister Babler: Während dieser die Förderung
für ein bewährtes Fußballprojekt für Kinder und Jugendliche ersatzlos
streicht, lasse sich die Regierung den eigenen Fußballspaß weiterhin
von den Steuerzahlern bezahlen. „Seit dem Jahr 2010 lernen tausende
Kinder und Jugendliche – unabhängig von Herkunft und Geldbörse der
Eltern – in Fußballkäfigen Teamgeist, Respekt und gesunde Bewegung.
Rund 1.300 Nachwuchskicker pro Jahr, betreut von großteils
ehrenamtlichen Trainern. Und genau diesem Projekt dreht Babler den
Geldhahn zu”, so Schnedlitz.

„Für unsere Kinder ist plötzlich kein Geld mehr da, aber für die
eigenen Vergnügungen der Stocker-Babler-Regierung sehr wohl”,
kritisierte der FPÖ-Generalsekretär, und weiter: „Babler bricht zur
Fußball-WM auf, um wieder auf Kosten der Steuerzahler durch die Welt
zu jetten. Für die eigene Belustigung – einen Mehrwert für die WM
oder das Team bietet Babler definitiv nicht – ist also offensichtlich
Steuergeld vorhanden. Wenn er schon zur WM will, soll er sich das
gefälligst, wie alle anderen österreichischen Fans auch selbst
bezahlen!“

Bundesregierung muss Steuerkosten für Spaß-Fußballreisen zur WM
offenlegen

Die Freiheitlichen kündigten daher an, mittels parlamentarischer
Anfragen sämtliche Kosten der Regierungstrips zur Fußball-WM
abzufragen: Wer fliegt, wer wird mitgenommen, wie wird genächtigt,
welche Tickets und welcher Begleittross werden sich auf Steuerkosten
geleistet und was lässt man sich sonst noch alles blechen? „Wir
werden jeden einzelnen Cent ans Licht zerren. Die Bevölkerung hat ein
Recht darauf, zu erfahren, wofür ihr hart erarbeitetes Geld verprasst
wird, während man es bei den eigenen Kindern einspart”, betonte
Schnedlitz.

„Eine Regierung, die bei den Kindern kürzt und sich gleichzeitig
selbst die teuersten Vergnügungen finanzieren lässt, hat jeden
Anstand verloren. Wer sich derart über das Wohl der Kinder stellt,
der sollte sich schämen”, stellte Schnedlitz abschließend klar und
forderte einmal mehr Neuwahlen und einen Kurswechsel zugunsten der
hart arbeitenden Bevölkerung.