Pinkafeld (OTS) – Die Hochschule Burgenland ist die erste Hochschule
Österreichs, die
alle Verpflegungsbereiche am neuen Campus Pinkafeld nach
wissenschaftlichen Kriterien gesundheitsförderlich gestaltet und dies
auch von einer externen Fachorganisation überprüfen ließ. Den
Zertifizierungsprozess initiierte die Ernährungswissenschaftlerin
Barbara Kramer-Meltsch, Lehrende im Department Gesundheit & Soziales.
In einem mehrmonatigen Prozess wurden gemeinsam mit dem
Verpflegungsbetrieb Gästehäuser und Küchen Burgenland GmbH und dem
Expert*innenteam von SIPCAN die Rahmenbedingungen für die
Zertifizierung geprüft. Es wurden Speisepläne und Warenangebote
analysiert, bewertet und entsprechend der Vorgaben adaptiert.
Zwtl.: Rundum „Ausgezeichnetes Verpflegungsangebot“
Neben der Mensa mit ihren warmen Gerichten schließt die SIPCAN-
Zertifizierung auch den Pausenverkauf, die Snackautomaten und die
Getränkeautomaten mit ein. Berücksichtigt wurden unter anderem die
Auswahl und die Zusammensetzung der Mittagsgerichte, der Zuckergehalt
der Getränke, die Gestaltung der Jausenangebote und die Auswahl der
Snacks in den Automaten. Die abschließende Überprüfung durch SIPCAN
ergab, dass alle vier Teilbereiche die festgelegten Kriterien
erfüllen, und damit auch die Vorgaben für die Zertifizierung
„Ausgezeichnetes Verpflegungsangebot“.
Der Campus Pinkafeld übernimmt mit dieser Auszeichnung eine
Vorreiterrolle in der österreichischen Hochschulverpflegung. Er
zeigt, wie ein umfassendes Verpflegungskonzept im Hochschulalltag
gesundheitsförderlich umgesetzt werden kann. Davon profitieren rund
1.000 Studierende am Campus sowie die Mitarbeitenden der Hochschule –
und künftig auch alle nachfolgenden Studienjahrgänge.
Einige zentrale Anforderungen für die Zertifizierung lauten:
Mittagstisch: An mindestens neun von zehn Verpflegungstagen
werden vegetarische, pikante Hauptspeisen angeboten. Süße
Hauptspeisen werden an maximal einem Tag angeboten.
Getränkeautomaten: Mindestens 80 % des Getränkeangebots enthalten
höchstens 6,3 g Zucker pro 100 ml und keine Süßstoffe. Mineralwasser
ist fixer Bestandteil des Angebots.
Snackautomaten: Milchprodukte und vegetarische Produkte sind
fester Bestandteil des Sortiments. Süßigkeiten, Mehlspeisen und
pikante Knabbereien machen höchstens ein Drittel des Gesamtangebots
aus.
Pausenverkauf: Mindestens 50 % der angebotenen Backwaren weist
einen hohen Schrot- beziehungsweise Kornanteil auf. Mehr als die
Hälfte der Gebäckstücke wird mit pikantem vegetarischem Belag
angeboten.
Zwtl.: Transfer von Wissenschaft und Lehre in die Campusverpflegung
Die Hochschule Burgenland legt seit Jahrzehnten einen starken
Fokus auf die Gesundheitsförderung von Mitarbeitenden und
Studierenden. Entsprechend freut es die Verantwortlichen, nun
österreichweit eine Vorreiterrolle einzunehmen. „Im Department
Gesundheit & Soziales steht in der Lehre auch die ernährungsbasierte
Gesundheitsförderung im Fokus. Dass unsere Mensa diese Inhalte nun im
Campusalltag umsetzt und wir vom vorsorgemedizinischen Institut
SIPCAN dafür ausgezeichnet werden, freut uns sehr“, betont Barbara
Kramer-Meltsch.
Manuel Schätzer, Ernährungswissenschaftler und Projektleiter bei
SIPCAN: „Gesundheitsfördernde Verpflegung gelingt besonders gut, wenn
nicht nur einzelne Produkte, sondern das gesamte Angebot in den Blick
genommen wird. Am Campus Pinkafeld wurde dieser umfassende Ansatz
konsequent umgesetzt – vom Mittagessen in der Mensa bis zu den
Getränkeautomaten. Dadurch wird die gesündere Wahl für die
Studierenden im Alltag tatsächlich zur leichteren Wahl.“
Mehr unter www.sipcan.at bzw. www.hochschule-burgenland.at
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at