Frankfurt (OTS) – Synthetische Zielgruppen versprechen, Consumer
Research erheblich zu
beschleunigen. Doch welche Rolle spielen reale Konsumenten künftig,
wenn KI erste Antworten innerhalb weniger Minuten liefern kann?
Toluna verfolgt mit seiner neuen Research-Plattform Toluna Bina einen
Ansatz, der beides miteinander verbindet: die schnelle Exploration
mit synthetischen Personas und die anschließende qualitative und
quantitative Validierung durch reale Menschen.
Teams können erste Ideen, Hypothesen oder Business-Fragen im
Dialog mit synthetischen Zielgruppen untersuchen, Annahmen
hinterfragen und Konzepte weiterentwickeln. Wird für eine
Entscheidung eine Absicherung durch reale Konsumenten benötigt, lässt
sich dieselbe Fragestellung anschließend über Toluna Start in Human
Research überführen. Synthetische Exploration und menschliche
Validierung werden damit nicht als Gegensätze verstanden, sondern als
aufeinanderfolgende Bestandteile eines Research-Prozesses.
Zwtl.: Marktforschung früher in Entscheidungen integrieren
Der Ansatz richtet sich dabei nicht ausschließlich an klassische
Insights-Teams. Auch Marketing-, Produkt- und Innovationsteams können
Research früher in ihre Entscheidungsprozesse integrieren.
Marketingteams können beispielsweise unterschiedliche Werbeideen
untersuchen, bevor größere Mediabudgets eingesetzt werden.
Produktteams können Konzepte auf den Prüfstand stellen, bevor sie
Bestandteil einer Roadmap werden. Innovationsteams können eine
größere Zahl früher Ideen explorieren und anschließend diejenigen mit
realen Konsumenten validieren, die weiteres Investment rechtfertigen.
Der entscheidende Unterschied liegt dabei weniger darin,
menschliche Forschung durch synthetische Daten zu ersetzen, als beide
Ansätze dort einzusetzen, wo sie jeweils den größten Mehrwert bieten:
synthetische Zielgruppen für schnelle Exploration und Iteration,
reale Konsumenten für die Validierung relevanter Entscheidungen.
In den vergangenen Monaten wurde Toluna Bina bereits von
Dutzenden Kunden weltweit pilotiert, unter anderem aus den Bereichen
FMCG, Finanzdienstleistungen, E-Commerce, alkoholische Getränke und
Consumer Health.
Zwtl.: Synthetische Personas auf Basis von 25 Jahren First-Party-
Daten
Technologische Grundlage sind die Toluna Synthetic Personas.
Anders als ein durchschnittliches Zielgruppensegment wird jede
Persona als eigenständiges Individuum modelliert. Grundlage sind 25
Jahre eigener First-Party-Daten von Toluna mit Milliarden
menschlicher Umfrageantworten von Hunderten Millionen Panelisten.
In mehr als 3.000 Validierungen in über 20 Märkten wurde
untersucht, wie eng die Antworten synthetischer Personas mit den
Ergebnissen vergleichbarer Stichproben realer Menschen
übereinstimmen.*
Neu ist zudem Dynamic Awareness. Die Technologie ermöglicht es
den synthetischen Personas, aktuelle Entwicklungen aus der realen
Welt kontinuierlich aufzunehmen und entsprechend ihres individuellen
Profils unterschiedlich zu verarbeiten. So können beispielsweise zwei
Personas im selben Markt aufgrund unterschiedlicher Interessen und
Perspektiven auch unterschiedliche Entwicklungen wahrnehmen und für
relevant halten.
„Als Toluna im Jahr 2000 gegründet wurde, war unsere Idee,
Marktforschung zu demokratisieren und sie für unterschiedliche
Unternehmen und Funktionen zugänglich zu machen – mit der
Geschwindigkeit, die reale Geschäftsentscheidungen erfordern“, sagt
Frédéric-Charles Petit, Gründer und CEO von Toluna. „Die Insights-
Branche wird derzeit durch KI grundlegend verändert. Mit Toluna Bina
verbinden wir unsere First-Party-Daten, unsere Erfahrung in der
Konsumentenforschung und unsere KI-Technologie, um Unternehmen
schnellere und zugleich differenzierte Entscheidungsgrundlagen zu
ermöglichen.“
Zwtl.: KI als neue Schnittstelle zwischen Business und Research
Mit der zunehmenden Integration von KI in Research-Prozesse
verändert sich auch die Rolle von Marktforschung im Unternehmen.
Fragestellungen können früher untersucht, schneller weiterentwickelt
und anschließend gezielt mit realen Konsumenten überprüft werden.
Für Frank Smadja, Chief Technology Officer bei Toluna, ist dabei
insbesondere entscheidend, dass synthetische Zielgruppen nicht
statisch bleiben: „Die Welt verändert sich jeden Tag – und eine
synthetische Persona sollte sich mit ihr verändern. Dynamic Awareness
hält jede Persona auf personalisierte Weise aktuell. Dadurch spiegeln
die Ergebnisse nicht nur aktuelle Entwicklungen wider, sondern auch
die Vielfalt menschlicher Wahrnehmung.“
Toluna Bina wird ab Mitte Oktober schrittweise eingeführt.
* Basierend auf mehr als 3.000 Validierungen synthetischer
Personas in über 20 Märkten, bei denen gemessen wurde, wie eng die
Antworten synthetischer Personas mit den Ergebnissen vergleichbarer
Stichproben realer Menschen übereinstimmen.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at