Tipps rund um Uhrenbeweger

Unter einem Uhrenbeweger verstehen Experten ein mechanisch betriebenes Gerät, das Automatikuhren aufzieht und in betriebsbereitem Zustand hält.

Die auf ihm befestigten Automatikuhren dreht der Uhrenbeweger langsam um die Rotorachse. Das Bewegen des Uhrgehäuses und das Drehen des Rotors löst den Aufzieh-Mechanismus aus. So zieht der Uhrenbeweger die Uhr auf. Die Hersteller gestalten ihre Uhrenbeweger aufwendig mit edlen Hölzern und Metallen.

Das Äußere erscheint in manchen Fällen trügerisch. Chinesische Modelle sehen zwar durchaus hochwertig aus, aber die Technik erweist sich meist als störanfällig. Bei billigen chinesischen Uhrenbewegern finden hochdrehende Motoren Verwendung. Billige Kunststoffgetriebe oder Riemen verringern die Drehzahl. Deutsche oder Schweizer Modelle weisen eine hochwertige Antriebsmechanik mit kugelgelagerten, sparsamen Getriebemotoren vor. Solche Motoren bleiben dem Nutzer lange erhalten.

Qualität von Uhrenbewegern erkennen

Hochwertige Uhrenbeweger verfügen über eine Programmierfunktion oder eine sogenannte Fuzzy-Logic-Steuerung. Alle namhaften Hersteller produzieren ihre Uhrenbeweger mit Rechts- und Linkslauf sowie einer Intervallschaltung, bei der auf Drehungen Ruhepausen folgen. Wichtigster Grund für das Intervall bildet das Abnutzen der Batterie. Viele Nutzer bewahren ihre Uhrenbeweger samt kostbarer Automatikuhren im Tresor auf. Dort gestaltet sich ein Betrieb über das Netzteil als schwierig. Die Intervallschaltung verhindert den schwachen Verschleiß der Uhren bei pausenlosem Betrieb und schont die Batterie.

Der Trend geht bei Uhren zu größeren und schwereren Modellen. Das stellt ein Problem für viele Uhrenbeweger dar. Viele Geräte eignen sich für Uhren bis zu 100 Gramm. Nur wenige hochwertige Geräte verfügen zum Bewegen schwerer Uhren über starke Motoren und eine optimale Kraftübertragung.

Verschiedene Antriebstechniken von Uhrenbewegern

Hauptsächlich verwenden Hersteller von Uhrenbewegern drei Antriebstechniken. Bei den meisten Modellen stellt das die normale Rotation mit Rechts-Linkslauf oder Intervalltechnik dar. Experten halten die Umlaufregulierung für die optimale Technik. Sie kommt ursprünglich in der Werkstatt oder bei der Herstellung zum Einsatz. Hier dreht sich die Uhr zusätzlich um die eigene Achse. Neueste Uhrenbeweger verwenden die Schwingkopftechnik, die durch das Hin- und Herschwingen der Uhr das Tragen am Arm simuliert. Solche Uhrenbeweger erweisen sich jedoch nur für Sammler als gute Investition, da sie über ein einzigartiges Design verfügen.

Haltbarkeit, Lautstärke sowie die Lebensdauer der Batterie stellen wesentliche Kriterien für den Kauf eines Uhrenbewegers dar. Qualitativ hochwertige und exklusive Uhrenbeweger gibt es von der deutschen Marke Elma. Hier geht es zur Webseite des Herstellers: http://www.elma-ultrasonic.com.

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