Grüne Margareten: Weg frei für eine grünere, kühlere und lebenswertere Rüdigergasse

Wien (OTS) – Heute hat die Bezirksvertretung Margareten den Beschluss
zur
Neugestaltung der Rüdigergasse gefasst. Mit der Finanzierung ist nun
der Weg frei für eine umfassende Umgestaltung: mehr Grün, mehr
Schatten, sicherere Wege und deutlich höhere Aufenthaltsqualität für
die Menschen im Grätzl. Mit den Stimmen von NEOS, Links/KPÖ und
Grünen konnte dieser wichtige Beschluss mehrheitlich gefasst werden.

„Das ist ein wichtiger Schritt für eine grünere, kühlere und
lebenswertere Rüdigergasse. Gerade in einem so dicht verbauten Bezirk
wie Margareten zählt jeder Baum, jede entsiegelte Fläche und jede
Straße, die wieder stärker den Menschen gehört“, sagt die Klubobfrau
der Grünen Margareten, Julia Fritz. „Die Rüdigergasse zeigt, worum es
in Margareten geht: um den Mut, lebenswerte Nachbarschaften zu
gestalten, statt Projekte kurz vor der Umsetzung aus
parteipolitischen Gründen auszubremsen.“

„Heute wurde in der Bezirksvertretung Ja gesagt – Ja zu neun
neuen Bäumen, elf Hochstammsträuchern, sichereren Wegen, mehr
Aufenthaltsqualität und einem kühleren Umfeld für die Menschen im
Grätzl“, sagt Bezirksrat Herbert Panek. „Ja, in einer engen und stark
versiegelten Gasse müssen Flächen neu verteilt werden. Aber mehr
Grün, breitere Gehsteige und sichere Wege entstehen nicht aus dem
Nichts. Dafür braucht es politische Verantwortung und den Willen, den
öffentlichen Raum zukunftsfit zu gestalten.“

Die Grünen betonen, dass der Wegfall von Stellplätzen ein sensibles
Thema ist und die Sorgen vieler Bewohner:innen nachvollziehbar sind.
Gleichzeitig ist klar: In einer engen Gasse mit schmalen Gehsteigen,
wenig Schatten und hoher Versiegelung kann der öffentliche Raum nur
dann spürbar verbessert werden, wenn Flächen neu geordnet werden.
Parallel dazu wird eine weitere angekündigte Maßnahme umgesetzt: Noch
in diesem Sommer kommt das Anwohner:innenparken ins Grätzl.

„Nach Jahrzehnten des Grau in Grau weht in Margareten ein
frischer Wind“, so Julia Fritz. „Unser Bezirk ist dicht besiedelt und
beim Grünanteil nach wie vor Schlusslicht. Gerade deshalb müssen wir
jede Chance nutzen, um die Lebensqualität zu verbessern. Die
Rüdigergasse ist ein wichtiger Teil dieses Aufbruchs. Mein
ausdrücklicher Dank gilt den Fraktionen von NEOS und Links/KPÖ, die
konstruktiv zusammengearbeitet und gemeinsam mit uns den Weg für
dieses wichtige Zukunftsprojekt freigemacht haben.“