Gemeinsam #MeterMachen: Österreich startet in die Europäische Mobilitätswoche 2026

Wien (OTS) – Von 16. bis 22. September findet in ganz Österreich
wieder die
Europäische Mobilitätswoche statt. Unter dem diesjährigen Motto
„Mobilität für alle Generationen“ setzen mehrere hundert Städte,
Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Betriebe und Organisationen ein
gemeinsames Zeichen für aktive, sichere und leistbare Mobilität.

Mit mehr als 450 teilnehmenden Gemeinden zählt Österreich seit
Jahren zu den stärksten teilnehmenden Ländern Europas und nimmt
innerhalb der EU eine Vorreiterrolle ein. Während der Aktionswoche
finden österreichweit hunderte Veranstaltungen statt, von
Schulstraßen und Radparaden über Mobilitätsfeste und
Stadtspaziergänge bis hin zu Aktionen für mehr Barrierefreiheit und
generationengerechte Mobilität.

Mobilitätsminister Peter Hanke betonte beim gemeinsamen Auftakt
mit Vertreter:innen von Städten und Mobilitätspartnern die Bedeutung
der Kampagne:

„Mobilität bedeutet Teilhabe. Sie ermöglicht den Weg zur Schule,
zur Arbeit, zu Freundinnen und Freunden oder zu wichtigen Terminen.
Mit dem diesjährigen Schwerpunkt ‚Mobilität für alle Generationen‘
machen wir sichtbar, dass nachhaltige Mobilitätslösungen für alle
Menschen verfügbar sein können, von Kindern bis zu Senior:innen, vom
städtischen Raum bis in ländliche Regionen. Die Europäische
Mobilitätswoche zeigt jedes Jahr auf´s Neue, wie viel
Innovationskraft und Engagement in Österreichs Städten und Gemeinden
steckt.“

Zwtl.: Mobilität für alle Generationen

Das Jahresmotto 2026 rückt die unterschiedlichen
Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt. Themen wie
Mobilitätsarmut, selbstständige Mobilität von Kindern und
Jugendlichen, barrierefreie Angebote, sichere Schulwege sowie
Mobilität im Alter stehen dabei besonders im Fokus.

“Die österreichischen Verkehrsverbünde ermöglichen mit ihrem
Mobilitätsangebot Menschen aller Generationen einen niederschwelligen
Zugang zu nachhaltiger Mobilität und bieten ein breites Spektrum an
Mobilitätslösungen, die vom öffentlichen Linienverkehr mit Bus und
Bahn bis hin zu bedarfsorientierten Angeboten wie Anrufsammeltaxis,
Mitfahren oder Bike Sharing reichen”, so Karin Zipperer, Mitglied im
Präsidium der Mobilitätsverbünde Österreich „Die vielfältigen
Aktionen der Verkehrsverbünde zur Europäischen Mobilitätswoche machen
diese Angebote noch einfacher erlebbar und unterstützen den Einstieg
in ein nachhaltiges Mobilitätssystem für alle.“

Eine zentrale Rolle spielt dabei der öffentliche Verkehr als
Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Mobilitätsangeboten.

„Österreich ist ein Bahnland – und die ÖBB sind das Rückgrat
einer Mobilität, die Menschen verbindet und gesellschaftliche
Teilhabe ermöglicht“, betont Sabine Stock, Vorständin der ÖBB
Personenverkehr. „Unser Ziel ist es, Bahnfahren für alle Generationen
einfach, verlässlich und attraktiv zu gestalten – in den Städten
ebenso wie im ländlichen Raum. Die Europäische Mobilitätswoche zeigt
eindrucksvoll, wie wichtig ein starkes öffentliches Verkehrsangebot
für eine vernetzte Gesellschaft ist.“

Mobilität für alle Generationen umfasst jedoch mehr als ein gutes
Verkehrsangebot. Sie trägt auch wesentlich zur sozialen Teilhabe und
zur Lebensqualität bei. Öffentliche Räume sollen Orte der Begegnung
sein und Mobilitätsangebote so gestaltet werden, dass sie von allen
Generationen sicher und selbstständig genutzt werden können.

Für Michael Kögl, Vizebürgermeister von St. Pölten und
Vorsitzender des Städtebund-Fachausschusses Verkehr, liegt gerade
nach einem Hitzesommer wie diesem klar auf der Hand: “Nachhaltige
Mobilität zu ermöglichen ist unglaublich wichtig. Ob zu Fuß, mit dem
Rad oder den Öffis – die Städte zeigen, wie klimafitte Mobilität
funktioniert. Es braucht daher auch weiterhin gemeinsame Anstrengung
auf allen Ebene um Fuß-, Rad- und Öffiverkehr gut in die Zukunft zu
bringen.”

Zwtl.: Österreich macht Meter

Die Europäische Mobilitätswoche wird in Österreich im Rahmen von
klimaaktiv mobil durch das Bundesministerium für Innovation,
Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) umgesetzt. Unterstützt wird sie
von Städten und Gemeinden, dem Österreichischen Städtebund, dem
Österreichischen Gemeindebund sowie zahlreichen Partner:innen aus dem
Mobilitätsbereich.

Ein besonderes Highlight der Europäischen Mobilitätswoche ist das
Mobilitätsbingo . Es lädt auf niederschwellige Art und Weise dazu
ein, nachhaltige Mobilität im Alltag auszuprobieren. Die
Teilnehmer:innen lösen einfache Mobilitäts-Challenges auf ihrer Bingo
-Karte und sammeln fünf Felder in einer Reihe. Unter allen
Einsendungen werden attraktive Preise verlost, darunter ein
KlimaTicket. Mehr Infos dazu:
https://www.mobilitaetswoche.at/aktionen/mobilitaets-bingo/

Tipp: Bereits ab 9. September läuft die #MeterMachen-Challenge
von Österreich zu Fuß , Österreich radelt und der Europäischen
Mobilitätswoche . Über die Walk15-App und die Österreich radelt App
sammeln die Teilnehmer:innen möglichst viele Schritte und
Radkilometer. Die Challenge ergänzt das Mobilitätsbingo ideal und
motiviert dazu, Alltagswege bewusst aktiv zurückzulegen.

Zwtl.: Höhepunkt am Autofreien Tag

Den Abschluss der Aktionswoche bildet traditionell der Autofreie
Tag am 22. September. An diesem Tag werden in ganz Österreich Straßen
und Plätze für Menschen geöffnet und für den motorisierten
Individualverkehr temporär gesperrt. Gemeinden zeigen damit, wie
öffentliche Räume für Begegnung, Bewegung und Lebensqualität genutzt
werden können.

Weitere Informationen zur Europäischen Mobilitätswoche 2026 sowie
alle Veranstaltungen finden Sie unter: www.mobilitaetswoche.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at