15 Jahre Kammermusikfestival „harriet&friends“ auf Burg Feistritz

St. Pölten (OTS) – Von Mittwoch, 24., bis Sonntag, 28. Juni, wird
Burg Feistritz zur
Bühne der mittlerweile 15. Ausgabe des internationalen
Kammermusikfestivals „harriet&friends“, für das die Cellistin Harriet
Krijgh in ihrer Funktion als künstlerische Leiterin und Gastgeberin
17 befreundete, weltweit gefragte Musikschaffende versammelt hat, um
insgesamt sechs Kammermusikkonzerte zu gestalten.

Eingeladen wurden heuer u. a. Candida Thompson, Nikita Boriso-
Glebsky, Mario Hossen und Julia Turnovsky (Violine/Viola), Pauline
Sachse und Gerhard Marschner (Bratsche), Tim Posner und Lilyana
Kehayova (Cello), Nino Gvetadze und Magda Amara (Klavier), Pablo
Barragán (Klarinette), Martin Breinschmid & The Radio Kings (
Vibraphon, Schlagzeug und Perkussion) sowie Ulla Pilz (Moderatorin).

Programm-Besonderheiten sind u. a. selten gespielte Kompositionen
wie Leonard Bernsteins Klaviertrio op. 2 und das Klavierquintett in C
-Dur von Nikolai Medtner. Außerdem gelangen mit Amy Beach, Henriette
Bosmans und Ethel Smyth wenig bekannte Komponistinnen des 19. und 20.
Jahrhunderts zur Aufführung.

Der Auftakt erfolgt am Mittwoch, 24. Juni, ab 19 Uhr mit
sakralmusikalisch inspirierten „Kammermusik-Juwelen“ von Nino Rota
und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Anton Arenskys Quartett in a-
moll op. 35 und Sergei Prokofjews „Hebräischer Ouvertüre“. Das
Abendkonzert „Lichtspiele und Schattenklänge“ am Donnerstag, 25.
Juni, spannt dann ab 19 Uhr einen Bogen von Ludwig van Beethovens
„Kreutzer-Sonate“ in einem seltenen Arrangement für Streichquintett
bis zu spätromantischen Raritäten des Tschaikowsky-Schülers Sergei
Tanejew und des Tanejew-Schülers Nikolai Medtner.

Am Freitag, 26. Juni, steht zunächst ab 16 Uhr unter dem Titel
„Salon Extravaganz“ ein musikalischer Nachmittag mit Ludwig van
Beethovens „Gassenhauer-Trio“ sowie Werken von Camille Saint-Saëns
und Amy Beach auf dem Programm, ehe ab 19 Uhr bei „Classics &
Swingtime“ Meisterwerke der böhmischen Romantik wie Antonín Dvořáks
Klavierquintett und die Sonatina für Klarinette und Klavier von
Vladimir Horowitz auf Jazz und Perkussion treffen.

Am Samstag, 27. Juni, verbinden sich ab 19 Uhr unter dem Motto
„Böhmisches Feuer“ Bela Bartóks „Rumänische Tänze“, Antonín Dvořáks
„Dumky“-Klaviertrio und das B-Dur-Streichsextett von Johannes Brahms
zu einem Klangfeuerwerk. Abgeschlossen wird am Sonntag, 28. Juni, ab
11 Uhr mit der Matinee „Hidden Harmonies“ und Kompositionen von
Camille Saint-Saëns, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Samuel Barber,
Leonard Bernstein, Ethel Smyth und Henriette Bosmans.

Nähere Informationen und Karten unter e-mail info@
burgfeistritz.com und https://harrietandfriends.at .