Wien (OTS) – Nach der Messerauseinandersetzung zwischen zwei
Teilnehmern eines
Deutschkurses im Wiener Jugendcollege fordert Wiens FPÖ-Chef Dominik
Nepp die sofortige Schließung der betroffenen Einrichtung. Für Nepp
wirft der Vorfall gravierende Fragen zur Sicherheit der Beschäftigten
und zur Verantwortung von Sozialstadtrat Peter Hacker auf.
„Wenn in Hackers Jugendcollege die Messer gezückt werden, ist das
ein massives Alarmsignal. Während bereits über 100 Millionen Euro in
dieses Projekt gesteckt worden sind, müssen Trainer offenbar damit
rechnen, dass gewaltbereite migrantische Kursteilnehmer ihre
Konflikte mit Messern austragen und sie selbst permanent in Gefahr
schweben. Dieser Vorfall zeigt, wie marod die Sicherheitslage in
Hackers Einrichtungen ist“, kritisiert Nepp.
Warum man ausgerechnet im Jugendcollege warten musste, bis etwas
passiert, muss der Stadtrat nun offenlegen: „Mit
Messerverbotsschildern oder einer auf dem Papier ausgewiesenen
Verbotszone ist niemand geschützt. Es braucht professionelle
Sicherheitskonzepte, klare Abläufe bei Bedrohungen und wirksame
Schutzmaßnahmen für das Personal. Hacker muss erklären, welche
Vorkehrungen bestanden haben und weshalb es dennoch zu dieser
Eskalation kommen konnte.“
Nepp fordert indes die vollständige Schließung: „Wir haben die
Probleme dieses Projekts schon lange kritisiert. Jetzt beherrscht ein
Messer-Vorfall die Schlagzeilen. Die Sicherheit der Trainer darf
nicht dem laufenden Betrieb untergeordnet werden“, so Nepp
abschließend.