UNOS begrüßen Vorstoß für flexiblere Öffnungszeiten: Mehr Spielraum für regionale Betriebe

Wien (OTS) – UNOS – Unternehmerisches Österreich begrüßen den Vorstoß
von
Staatssekretär Sepp Schellhorn, die Geschäftsöffnungszeiten für
eigentümergeführte Betriebe und personallose Nahversorger
auszuweiten. Gerade kleine Unternehmen müssen flexibel auf die
Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden reagieren können. Dafür
braucht es zeitgemäße gesetzliche Rahmenbedingungen statt starrer
Vorgaben.

„Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen mehr
Spielraum, um ihre Betriebe eigenverantwortlich zu führen. Die
gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen mit den Lebensrealitäten der
Menschen und den Möglichkeiten moderner Geschäftsmodelle Schritt
halten. Wer regionale Betriebe stärken will, muss ihnen auch die
Freiheit geben, sich weiterzuentwickeln“, so UNOS Bundessprecher
Michael Bernhard.

Zwtl.: Mehr Flexibilität für kleine Betriebe

Gerade eigentümergeführte Geschäfte stehen unter wirtschaftlichem
Druck. Sie müssen sich gegen große Handelsketten und den Onlinehandel
behaupten und gleichzeitig auf veränderte Einkaufsgewohnheiten
reagieren. Flexible Öffnungszeiten können ihnen helfen, ihr Angebot
besser an den Alltag ihrer Kundinnen und Kunden anzupassen und
wirtschaftliche Chancen zu nutzen.

„Unsere Kundinnen und Kunden haben unterschiedliche Arbeitszeiten
und Lebensrealitäten. Wenn man selbst im Geschäft arbeitet, sollte
man die Möglichkeit haben, auch dann offen zu halten, wenn die
Nachfrage da ist. Es geht um Eigenverantwortung und darum, dass uns
die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht unnötig einschränken“, sagt
Walter Bergmann, Lebensmittelhändler aus Niederösterreich. Er hat für
UNOS den Antrag für flexiblere Ladenöffnungszeiten in seiner
Fachgruppe eingebracht.

Zwtl.: Moderne Nahversorgung braucht flexible Lösungen

Auch personallose Nahversorger und Smart Stores bieten Chancen,
die regionale Versorgung zu verbessern. Sie ermöglichen Einkäufe
außerhalb klassischer Geschäftszeiten, ohne dass dafür durchgehend
Verkaufspersonal vor Ort sein muss. Gerade in kleineren Gemeinden
können solche Modelle dazu beitragen, die Nahversorgung langfristig
zu sichern und Ortskerne lebendig zu halten.

„Gerade in ländlichen Regionen ist ein Geschäft oft weit mehr als
nur ein Ort zum Einkaufen. Es sichert die Versorgung vor Ort und
trägt dazu bei, dass Gemeinden lebendig bleiben. Wenn wir wollen,
dass Menschen auch künftig wohnortnah einkaufen können, müssen wir
regionale Betriebe stärken und ihnen ermöglichen, sich an die
Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen“, fordert Stefan Stillebacher,
UNOS Landessprecher in Tirol.

Für UNOS ist klar: Wer regionale Betriebe stärken und die
Nahversorgung sichern will, muss unnötige Einschränkungen abbauen und
unternehmerische Eigenverantwortung ermöglichen. Statt
Geschäftsmodelle durch starre Vorgaben auszubremsen, braucht es
Rahmenbedingungen, die mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Veränderungen Schritt halten. Flexiblere Öffnungszeiten sind ein
konkreter Schritt zu mehr unternehmerischer Freiheit und einer
zukunftsfähigen Nahversorgung.

UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die
Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und
sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.

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