BMF warnt vor betrügerischen Nachrichten, Fake-Anrufen und gefälschten Webseiten

Wien (OTS) – Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten
Nachrichten,
Fake-Anrufen und gefälschten Webseiten an persönliche Daten von
Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmerinnen und Unternehmern zu
gelangen und diese zur Überweisung von Geldbeträgen zu verleiten.

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt erneut vor einer
zunehmenden Professionalität der Internetkriminalität und einer
steigenden Anzahl von Betrugsversuchen, welche über verschiedene
Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste,
Telefonanrufe und Social Media und über gefälschte Webseiten im Stil
von FinanzOnline sowie unter Verwendung von gefälschten Bescheiden
erfolgen. Die Internetbetrüger bedienen sich dabei immer häufiger
ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu
gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Sie täuschen vor,
dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen
Finanzverwaltung stammen, wie zB dem Bundesministerium für Finanzen,
dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu
den bekannten Maschen zählen beispielsweise:

– anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen

– ausstehender Antrag auf den Klimabonus

– erforderliche Bestätigung zur Ausbezahlung der Familienbeihilfe

– verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei
FinanzOnline

– offene Forderungen und drohende Pfändungen

– erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen

– notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen

Beispiele solcher gefälschten Nachrichten:

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[BMF]

Ihre FinanzOnline-ID läuft am 12/09/2026 ab.
Verlängern unter Link

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Guten Tag,

Anträge gehen im Alltag schnell unter — das ist völlig
verständlich. Für Ihren Hauptwohnsitz in Österreich liegt allerdings
noch kein Antrag auf den Klimabonus 2026 vor, und die Frist rückt
näher. Dabei handelt es sich um eine direkte Rückerstattung aus den
Einnahmen der CO₂-Bepreisung, die grundsätzlich allen in Österreich
gemeldeten Personen zusteht.

Wie viel Sie erhalten, hängt von Ihrer Wohngemeinde und der
dortigen Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ab – konkret sind
das 145 bis 400 Euro. Für Personen unter 18 Jahren kommt die halbe
Regionalstufe noch obendrauf.

Die Auszahlung läuft direkt über das bei uns hinterlegte
Bankkonto. Bevor Sie den Antrag absenden, lohnt sich ein kurzer Blick
darauf, ob Ihre Kontodaten noch aktuell und korrekt gespeichert sind.

Voraussetzungen auf einen Blick:

Hauptwohnsitz in Österreich erforderlich

Antragsfrist: 31. Dezember 2026

Jetzt Antrag stellen

Sie werden zur offiziellen Antragsstelle des BMF weitergeleitet.

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Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,

In den letzten Wochen haben wir leider eine Zunahme von Fällen
festgestellt, bei denen persönliche Daten missbraucht wurden, um
staatliche Unterstützungsleistungen für Familien unrechtmäßig zu
beantragen oder umzuleiten.

Konkret haben wir beobachtet, dass in einigen Fällen die
finanzielle Hilfe an fremde Konten überwiesen wurde. Dies hatte zur
Folge, dass mehrere berechtigte Haushalte die ihnen zustehenden
Zahlungen in diesem Monat nicht erhalten haben.

Um weitere Unregelmäßigkeiten zu verhindern, bitten wir Sie:
Bitte überprüfen Sie noch heute Ihre persönlichen Daten und Ihre
hinterlegten Kontoinformationen. Sollten Ihre Angaben unvollständig
sein oder nicht bis zum Ende dieser Woche bestätigt werden, können
wir die künftigen Überweisungen leider nicht mehr garantieren.

Die Überprüfung dauert nur wenige Minuten und hilft uns, Ihre
Ansprüche effektiv zu schützen. Bitte nutzen Sie den folgenden Link,
um den Vorgang abzuschließen:

[Jetzt Daten überprüfen und sichern]

Dieser Link ist für Sie persönlich bestimmt und bis zum
Monatsende gültig.

Bundesministerium für Finanzen, Wien

Dies ist eine automatische Nachricht.

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Das BMF betont, dass es sich hierbei um Betrugsversuche handelt
und die versendeten Nachrichten, Webseiten und Anhänge Fälschungen
darstellen!

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital
signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline
Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger
sowieUnternehmerinnen und Unternehmer niemals zur Übermittlung von
persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder
Kontoinformationen auf. Informationen zur Amtssignatur und zur
Verifizierung amtssignierter Schriftstücke finden Sie auf der
Webseite des BMF .

Daher gilt: Wenn Sie Nachrichten mit ähnlichen Inhalten oder
Anrufe mit ähnlichen Aufforderungen erhalten, handelt es sich mit
hoher Wahrscheinlichkeit um einen Betrugsversuch.

– Folgen Sie in keinem Fall den Anweisungen!

– Geben Sie niemals persönliche Daten wie Passwörter,
Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!

– Klicken Sie in Nachrichten keinesfalls auf darin enthaltene Links
oder Dateien!

– Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen und solche
Anrufe sofort zu beenden!

– Seien Sie vorsichtig und hinterfragen und prüfen Sie stets die
Plausibilität und die Echtheit solcher Nachrichten und Anrufe!

– Eruieren Sie im Zweifel immer die offizielle Telefonnummer der
vermeintlichen Stelle, die die Nachricht versendet oder den Anruf
durchgeführt hat, und führen Sie einen Rückruf durch.

Detaillierte Warnmeldungen zu den aktuellen Betrugsmaschen im
Namen des BMF finden Sie auf der unabhängigen Informationsplattform
Watchlist Internet .

Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen
von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie
in unserem Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine
Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download (PDF,
3 MB) bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.