Wien (OTS) – Die heute von Statistik Austria veröffentlichte
Inflation von 3,6
Prozent im September zeigt, dass Maßnahmen zur Entlastung der
Menschen essenziell sind. Vor allem Treibstoffe und Mieten treiben
die Preise. Positiv ist, dass die Senkung der Elektrizitätsabgabe und
der von der Regierung beschlossene Sozialtarif helfen, die Inflation
zu dämpfen. Die Spritpreisbremse ist ebenso wichtig und richtig.
Dennoch verlangt der ÖGB eine Ausweitung der Spritpreisbremse.
Insbesondere ist die Margenbegrenzung auf Heizöl auszuweiten.
Angesichts der Preisanstiege bei Energie werden auch Maßnahmen gegen
die Teuerung bei Gas und Pellets sowie wirksamere Eingriffe bei den
Wohnkosten notwendig sein.
„Die Spritpreisbremse ist eine notwendige Entlastung, reicht aber
allein nicht aus. Wir brauchen weitere wirksame Maßnahmen, damit die
Menschen die steigenden Lebenshaltungskosten bewältigen können“, sagt
Angela Pfister, Leiterin des volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB.
Mietpreisbremse nachbessern
Neben Energie und Treibstoffen belasten vor allem steigende
Mieten die Haushalte. Der ÖGB fordert daher eine Nachbesserung der
Mietpreisbremse und weitere Einschränkungen bei befristeten
Mietverträgen. „Wohnen ist ein Grundbedürfnis und darf nicht zum
Luxus werden. Die Mietpreisbremse muss Mieter:innen wirksam vor
übermäßigen Preissteigerungen schützen. Gleichzeitig brauchen sie
mehr Sicherheit und Planbarkeit“, betont Pfister.
Über uns:
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2
Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen
sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche
Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und
Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein.
www.oegb.at