Wien (OTS) – „Die rot-pinke Stadtregierung produziert
Klimastrategien, Konzepte
und Roadmaps am laufenden Band, weiß aber offenbar nicht einmal
ausreichend, ob ihre eigenen Maßnahmen tatsächlich wirken“,
kritisiert der Stadtwerkesprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Klemens
Resch, die Feststellungen des Wiener Stadtrechnungshofes zu den
Maßnahmen zur Vermeidung von lokalen Hitzeinseln.
Besonders schwer wiegt für Resch, dass es kein eigenes
Hitzemonitoring besonders exponierter öffentlicher Räume gibt und der
konkrete Beitrag der Gestaltungsplanungen zur Klimaresilienz nicht
ausreichend dokumentiert wird. Auch der Versuch, eine Datenbank zur
laufenden Kontrolle der Maßnahmen einzurichten, wurde wieder
eingestellt. Dazu kommen fehlende Statistiken, nicht verschriftlichte
Arbeitsabläufe und fehlende Kennzahlen zur Erfolgskontrolle.
„Klimapolitik kann nicht darin bestehen, ohne Maß und Ziel
Parkplätze zu vernichten, Straßen umzubauen und dafür Millionen
auszugeben. Wenn die Stadt gleichzeitig nicht einmal ausreichend
messen und dokumentieren kann, welchen konkreten Effekt diese
Maßnahmen auf Hitze und Stadtklima haben, wird Klimapolitik zum
teuren Blindflug. Jeder Eingriff in den öffentlichen Raum muss einen
nachvollziehbaren Nutzen haben und darf nicht zum ideologischen
Selbstzweck werden“, so Resch.
Dass bei einzelnen Projekten selbst relevante klimatologische
Faktoren wie Kaltluftabflussbahnen nicht nachweislich berücksichtigt
wurden, macht die Kritik für Resch besonders deutlich: „Was die
Wiener Stadtregierung hier macht ist keine Klimapolitik. Es braucht
klare Ziele, messbare Ergebnisse und eine transparente Kosten-Nutzen-
Kontrolle. Die Wiener haben sich eine Stadtplanung mit Hausverstand
verdient und keinen ideologischen Klimakommunismus.“