SP-Bayat/Varga: SPÖ Döbling setzt auf Jugendschutz, Prävention und Sicherheit statt Symbolpolitik

Wien (OTS) – Im Rahmen der Sitzung der Katastrophenschutz- und
Sicherheitskommission Döbling stand das Thema Jugendbanden und
Jugendkriminalität im Mittelpunkt der Beratungen. Die SPÖ Döbling
begrüßt den sachlichen Austausch und bekräftigt ihre klare Haltung
nach Sicherheit für die Bevölkerung und wirksamen Jugendschutz.

„Sicherheit entsteht dort, wo Verantwortung übernommen wird,
dauerhaft, entschlossen und ohne gesellschaftliche Spaltung.
Jugendkriminalität und das Sicherheitsgefühl der Menschen in Döbling
müssen ernst genommen werden. Dafür braucht es keine kurzfristigen
Debatten, sondern konsequente und beharrliche Arbeit. Wer politische
Verantwortung trägt, muss sich diesem Thema mit Ausdauer widmen und
gemeinsam mit Verwaltung, Stadt, Sicherheitsbehörden und den
Erziehungsberechtigten so lange an Lösungen arbeiten, bis sich alle
Menschen in Döbling sicher fühlen und das respektvolle Miteinander
gestärkt wird“, betont Mahboobeh Bayat, stellvertretende
Bezirksvorsteherin.

„Darum danken wir der Polizei Wien, Verein Wiener Jugendzentren,
der Kinder- und Jugendhilfe, JU9TEEN sowie allen Beteiligten im
Bezirk ausdrücklich für ihre engagierte Arbeit und die konstruktiven
Gespräche. Unser gemeinsames Anliegen ist die Sicherheit im Bezirk.
Darum fordern wir mehr Mittel für Gewaltprävention, Jugend- und
Schulsoziarbeit und starke Vernetzung zwischen den Einrichtungen.
Langfristig lösen wir das Problem nicht durch Wegsperren, sondern
indem wir gemeinsam die Lebensrealitäten dieser Jugendlichen
verändern“, hält Claudia Varga, Bezirksrätin und Fraktionssprecherin
der Sicherheitskommission des sozialdemokratischen Klubs in der SPÖ
Döbling fest.

Die SPÖ Döbling spricht sich weiterhin für konsequentes
Einschreiten bei Straftaten einerseits sowie Prävention, Betreuung,
Ausbildung und Resozialisierung andererseits aus.

„Als Fraktion haben wir uns in den vergangenen Wochen intensiv
für das Polizei-Volksbegehren eingesetzt. Wir fordern mehr
Polizeipräsenz im öffentlichen Raum, bessere Arbeitsbedingungen und
eine ausreichende personelle Ausstattung der Exekutive. Zur
politischen Arbeit gehört es aber auch, Fehlentwicklungen frühzeitig
entgegenzuwirken, Perspektiven zu schaffen und klare Grenzen dort
aufzuzeigen, wo Regeln und Gesetze missachtet werden“, so Mahboobeh
Bayat abschließend.