Sommerbaustellen 2026: Infrastruktur-Großvorhaben und notwendige Verkehrsmaßnahmen in der Stadt

Wien (OTS) – Wien wächst, wird klimafitter und investiert konsequent
in die
Infrastruktur von morgen. Die Sommermonate bieten dafür die idealen
Voraussetzungen: Während viele Wienerinnen und Wiener die Ferienzeit
genießen, laufen zahlreiche Projekte, die unsere Stadt noch
lebenswerter machen. Von der Modernisierung des Öffi-Netzes über die
Erneuerung wichtiger Brücken und Wasserleitungen, dem Radwegeausbau
bis hin zu neuen klimafitten Plätzen und begrünten Straßenräumen wird
in ganz Wien gearbeitet.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer möglichst engen
Abstimmung aller Vorhaben zwischen den zuständigen Stellen. Wo immer
möglich werden Arbeiten gebündelt und gleichzeitig durchgeführt. So
können Synergien genutzt, Bauzeiten verkürzt und zusätzliche
Baustellen vermieden werden. Ziel ist es, notwendige Maßnahmen für
Wiens Infrastruktur umzusetzen und gleichzeitig die Auswirkungen auf
den Alltag der Wienerinnen und Wiener so gering wie möglich zu
halten.

„Ob neue Gleise der Wiener Linien, sichere Brücken, Leitungen für
frisches Wiener Hochquellenwasser, der Ausbau der Fernwärme oder
Projekte der erfolgreichen Raus-aus-dem-Asphalt-Offensive: Wien
investiert gleichzeitig in viele Zukunftsprojekte. Unsere Aufgabe in
der Baustellenkoordination der Stadt ist es, diese Vorhaben
bestmöglich aufeinander abzustimmen. Durch die enge Koordination
aller Beteiligten können wir Synergien nutzen und die Auswirkungen
auf den Alltag der Wienerinnen und Wiener möglichst gering halten“,
so Christian Zant, Baustellenkoordinator der Stadt Wien.

„Baustellen sind das Rückgrat eines modernen Öffi-Netzes. Nur
durch laufende Instandhaltung und Erneuerung können wir die hohe
Qualität der Wiener Öffis sichern und weiter ausbauen. Mit unserer
Modernisierungsoffensive ‚Netz erst recht!‘ investieren wir auch
heuer konsequent in die Infrastruktur: 2026 erneuern wir insgesamt
rund 12,5 Kilometer Gleise und 33 Weichen. Wie jedes Jahr nutzen wir
auch heuer die verkehrsärmere Ferienzeit, um wichtige Projekte
umzusetzen“, sagt Gudrun Senk, technische Geschäftsführerin der
Wiener Linien.

Zwtl.: Wiener Linien machen das Öffi-Netz fit für die Zukunft

Die Wiener Linien nutzen auch heuer die verkehrsreduzierte
Hauptferienzeit, um das Öffi-Netz fit für die nächsten Jahrzehnte zu
machen. Im Rahmen der Modernisierungsoffensive „Netz erst recht!“
werden 2026 insgesamt 12,5 Kilometer Gleise und 33 Weichen erneuert.
Die Arbeiten in der Otto-Probst-Straße sind bereits erfolgreich
abgeschlossen, bei der Simmeringer Hauptstraße geht es in die nächste
Phase. Auch am Aumannplatz, in der Lerchenfelder Straße und in
Hernals schreiten die Arbeiten planmäßig voran. Von Anfang Juli bis
Ende August stehen weitere wichtige Modernisierungsarbeiten im
Straßenbahn- und U-Bahn-Netz an.

Einen Schwerpunkt bildet der Bereich Währinger Straße,
Spitalgasse und Nußdorfer Straße, wo von 13. Juli bis Ende August
rund 500 Meter Gleise und Weichen erneuert werden. Gleichzeitig
werden notwendige Vorarbeiten wie Leitungsumlegungen für die künftige
U5 bis Hernals durchgeführt. Durch die Bündelung dieser Maßnahmen
können zusätzliche Baustellen vermieden und Einschränkungen für
Anrainer*innen reduziert werden. Trotz der umfangreichen Arbeiten
bleibt der Alsergrund durch ein dichtes Netz an Bus-, Straßenbahn-
und U-Bahnlinien weiterhin gut erreichbar. Für den Individualverkehr
ist der Kreuzungsbereich während der Sommermonate gesperrt, ein
weiträumiges Ausweichen wird empfohlen.

Auch am Universitätsring, Schottenring und in der Akademiestraße
werden im Sommer Gleise und Weichen erneuert. Dadurch kommt es zu
Anpassungen bei den Linien 1, 62, 71 und D. Am Ring bleiben jeweils
zwei Fahrstreifen zur Nutzung erhalten, wovon ein Fahrstreifen über
das betriebslose Gleis geführt wird. Am Karlsplatz wird es für einen
kurzen Zeitraum zu einer Einschränkung auf einen Fahrstreifen in
Fahrtrichtung Schwarzenbergplatz kommen.

Parallel dazu schreiten die Arbeiten in der Dornbacher Straße und
Hernalser Hauptstraße voran: Insgesamt werden heuer rund 1.500 Meter
Gleise erneuert. Ab 28. Juli geht es in die finale Phase und die
Linie 43 fährt ab dann zwischen Schottentor und Hernals, Wattgasse.
Um Anrainer*innen trotz Bauarbeiten ein attraktives Öffi-Angebot zu
bieten, ist die Buslinie 43A ersatzweise verlängert und die Linie 2
verdichtet. Die Arbeiten dauern noch bis Anfang September.

Auch im U-Bahn-Netz treiben die Wiener Linien im Sommer wichtige
Modernisierungsmaßnahmen voran. Auf der U3 werden von 13. Juli bis
Ende August Weichen und Gleiskreuzungen erneuert. Die U3 fährt in
dieser Zeit geteilt zwischen Ottakring und Hütteldorfer Straße bzw.
Westbahnhof und Simmering. Als Ersatz stehen die Ersatz-Straßenbahn
E3 sowie die Linien 46, 48A und 49 zur Verfügung. Auf der U4 werden
von 3. Juli bis Anfang August Weichen und Gleiskreuzungen zwischen
Schwedenplatz und Landstraße modernisiert. Die U4 fährt in diesem
Zeitraum zwischen Heiligenstadt und Schwedenplatz sowie zwischen
Hütteldorf und Landstraße/Wien Mitte. Fahrgäste können auf U1, U2 und
U3 ausweichen, wobei U1 und U2 in dichteren Intervallen unterwegs
sind. Von Juni bis Mitte September finden außerdem Arbeiten an der U6
statt: Jeweils von Montag bis Donnerstag ab 22:30 Uhr ist der Betrieb
zwischen U6 Burggasse-Stadthalle und Thaliastraße nur eingleisig
möglich. Die Stationen werden in beiden Richtungen eingehalten, die
Intervalle sind nach 22:30 Uhr etwas länger.

Parallel dazu läuft eines der bedeutendsten Öffi-Ausbauprojekte
der kommenden Jahre auf Hochtouren: die Verlängerung der Linie 18. Ab
Herbst 2026 verbindet sie die U3-Station Schlachthausgasse mit der U2
-Station Stadion und schafft damit eine leistungsfähige neue
Verbindung zwischen dem 2. und 3. Bezirk. Mit der Verlängerung wächst
das Wiener Straßenbahnnetz um weitere 3,1 Kilometer. Gerade während
der Generalsanierung der ÖBB-Stammstrecke wird die neue Linie 18 eine
zentrale Rolle übernehmen und zusätzliche Kapazitäten im Wiener Öffi-
Netz schaffen.

Zwtl.: Wiens Brücken fit für die nächsten Jahrzehnte

Auch bei wichtigen Verkehrsverbindungen wird kräftig investiert.
Die umfassende Ertüchtigung der Stadionbrücke geht planmäßig voran,
die Freigabe für den Verkehr erfolgt im August 2026. Die Arbeiten
sind optimal auf die Verlängerung der bereits erwähnten Linie 18
abgestimmt.

Nach Abschluss der Arbeiten an der Brigittenauer Brücke startet
Anfang Juli die Erneuerung der Fahrbahnübergangskonstruktionen auf
der Floridsdorfer Brücke. Gleichzeitig werden die Gleisanlagen der
Straßenbahnlinie 31 erneuert. Durch die gemeinsame Umsetzung können
Synergien genutzt und zusätzliche Baustellen vermieden werden.
Während der Bauzeit wird für den Individualverkehr jeweils ein
Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Der Geh- und
Radweg auf der Brücke kann durchgehend benutzt werden.

Von 6. Juli bis Ende August fährt die Linie 31 von Schottenring
bis zum Friedrich-Engels-Platz. Die Linie 30 ist währenddessen in
dichteren Intervallen und mit ausgedehnten Betriebszeiten unterwegs.

Ebenfalls Anfang Juli beginnen umfassende Instandsetzungsarbeiten
an der Hochstraße Klosterneuburg. Erneuert werden unter anderem die
Entwässerung sowie besonders beanspruchte Bauteile, zudem werden
Betonschäden saniert. Die Maßnahmen sichern die langfristige Nutzung
dieser wichtigen Verkehrsverbindung und werden bei laufendem Verkehr
mit je einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung durchgeführt. Es kommt zu
wechselweisen Fahrstreifeneinschränkungen auf der Heiligenstädter
Straße von Nußdorf bis zum Brückenende. Der Geh- und Radverkehr wird
aufrechterhalten.

Zwtl.: Sicher vorankommen auf sanierten Fahrbahnen

Auch auf der Schönbrunner Brücke stehen wichtige Arbeiten an:
Neben der Erneuerung der Fahrbahnoberfläche wird gleichzeitig die
Brückenabdichtung zur darunter verlaufenden U4 instandgesetzt. Gebaut
wird vom 22. Juli bis 4. September 2026. Von der Grünbergstraße
kommend bleiben 2 Linksabbiegestreifen in die Linke Wienzeile
stadtauswärts und ein Geradeaus-Fahrstreifen erhalten – diese
Arbeiten wirken sich nicht auf den Öffi-Betrieb aus. Darüber hinaus
werden die jährlichen Betonfeldsanierungen am Äußeren Gürtel wie
geplant bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen.

Zwtl.: Leitungen für frisches Wiener Hochquellenwasser, sichere
Energieversorgung und mehr Begrünung für die Stadt

Wien investiert laufend in die hohe Qualität und
Versorgungssicherheit seiner Infrastruktur. Beginnend mit 24. August
werden in der Lainzer Straße zwischen Altgasse und Stadlergasse rund
1.100 Meter Wasserrohre erneuert. Die Arbeiten erfolgen
abschnittsweise bis ins Frühjahr 2027 und sichern die zuverlässige
Versorgung der Wienerinnen und Wiener mit frischem Wiener
Hochquellenwasser für die kommenden Jahrzehnte. Untertags kommt es zu
keinen wesentlichen Einschränkungen für den Individualverkehr, der
stadtauswärts über das Gleis geführt wird. Im Zuge der Nachtarbeiten
wird wechselweise durchgeschleust. Die Haltestelle „Gloriettegasse“
wird in Fahrtrichtung stadteinwärts temporär verlegt.

Auch die nachhaltige Energieversorgung wird weiter ausgebaut. Am
Flötzersteig werden zwischen Montleartstraße und Ameisbachzeile neue
Fernwärmeleitungen verlegt. Für den Verkehr steht ein Fahrstreifen je
Fahrtrichtung zur Verfügung. Die Arbeiten laufen bis Mai 2027. In der
Maxingstraße gehen die bereits laufenden Fernwärme-Arbeiten planmäßig
voran.

Parallel dazu setzt Wien seine erfolgreiche Raus-aus-dem-Asphalt-
Offensive konsequent fort. Neue Bäume, zusätzliche Grünflächen,
Entsiegelungen und moderne Radwege sorgen für mehr
Aufenthaltsqualität, mehr Schatten an heißen Sommertagen und eine
klimafitte Stadt. Auf der Äußeren Mariahilfer Straße wird der
Abschnitt zwischen Sperrgasse und Anschützgasse klimafit umgestaltet.
Bis Frühjahr 2027 entstehen dort zusätzliche Grünflächen sowie
weitere 700 Meter Zwei-Richtungs-Radweg. Aktuell kommt es zu einer
Sperre des stadteinwärts führenden Fahrstreifens zwischen
Anschützgasse und Grenzgasse mit einer lokalen Umleitung des
Radverkehrs über Schwendergasse-Hollergasse-Oelweingasse-
Herklotzgasse-Turnergasse- Mariahilfer Straße.

In der Brünner Straße werden bis Mai 2027 ein weiterer Kilometer
baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg, 23 neue Bäume und
zusätzliche Grünflächen geschaffen. Der Individualverkehr wird je
nach Baufortschritt über das Gleis geführt, zum Teil kommt es zu
Einschränkungen bei Abbiegerelationen.

Auch die Umgestaltung der Landstraßer Hauptstraße von
Schlachthausgasse bis Juchgasse schreitet weiter voran. Das Projekt
bringt neue Grünräume, moderne Radinfrastruktur und rund 5.700
Quadratmeter Entsiegelung und leistet damit einen wichtigen Beitrag
zur klimafitten Gestaltung des öffentlichen Raums. Fertigstellung für
den ersten Abschnitt, der auf Wünsche einer Bürgerbeteiligung
zurückgeht, ist Sommer 2027. Die aktuellen Verkehrsmaßnahmen wurden
gut angenommen, die nächste Änderung in der Verkehrsführung ist für
Mitte September vorgesehen.

Zwtl.: Badner Bahn: Streckmodernisierung in den Sommerferien

2026 steht die Strecke der Badner Bahn in mehreren Etappen im
Zeichen umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen. Die nächste Phase
steht in den Sommerferien am Programm. Von 4. Juli bis inkl. 6.
September erneuern die Wiener Lokalbahnen den Streckenabschnitt vom
Schedifkaplatz bis zur Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn. Hier werden
nicht nur Gleise und Gleisuntergrund erneuert. Auch Weichen sowie
Oberleitungen werden in dieser Zeit getauscht.

„Unser Fokus liegt heuer und in den nächsten Jahren auf der
Erneuerung unserer Streckeninfrastruktur. Das ist notwendig, damit
die Badner Bahn auch in Zukunft für ihre Fahrgäste sicher,
zuverlässig und pünktlich unterwegs sein kann“, erklärt Simone
Schaller-Galler, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen, der
Betreibergesellschaft der Badner Bahn und Teil der Wiener Stadtwerke-
Gruppe, dem größten Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien.

Zwtl.: Betrieb von Baden Josefsplatz bis Inzersdorf Lokalbahn – ab
7.9. Normalbetrieb

Aufgrund dieser Streckenerneuerung ist über die Dauer der
gesamten Sommerferien im Wiener Streckenabschnitt von Inzersdorf
Lokalbahn bis Wien Oper kein Bahnbetrieb möglich. Die Kassa Oper bei
der Endstelle an der Ringstraße bleibt geschlossen. Die Badner Bahn
fährt in den Sommerferien von Baden Josefsplatz bis Inzersdorf
Lokalbahn.

Die Badner Bahn wird rechtzeitig zum Schulstart ab 7. September
wieder durchgängig auf der gesamten Strecke unterwegs sein. Die
Wiener Lokalbahnen nutzen die Ferienzeit und den Wegfall des
Schulverkehrs für die größten baulichen Maßnahmen.

Zwtl.: Alternative Angebote für Fahrgäste in Wien

Die Fahrgäste der Badner Bahn können in den Sommerferien auf
mehrere alternative Verkehrsangebote zurückgreifen. Die Wiener
Lokalbahnen empfehlen ab der Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn den
Umstieg auf die Linien 66A/67B als Zubringer zu den Linien U6 und U1
für die Weiterfahrt Richtung Innenstadt. Die Fahrscheine für die
Badner Bahn gelten auch auf den Ausweichrouten.

– Direkt bei der provisorischen Endstelle Inzersdorf Lokalbahn bieten
die Buslinien 66A und 67B in Fahrtrichtung Liesing eine rasche
Anbindung an die U6 bei der Station Alterlaa. Von dort ist der
Bahnhof Meidling in wenigen Minuten erreichbar bzw. die Weiterfahrt
zum Karlsplatz mit Umstieg auf die U4 (Längenfeldgasse) möglich.

– Die Buslinien 66A und 67B ermöglichen von der Badner Bahn (
Inzersdorf Lokalbahn) auch eine Direktverbindung Richtung Favoriten
zur U1 (66A – Reumannplatz bzw. 67B Alaudagasse). Die U1 bindet den
Karlsplatz und das Stadtzentrum in wenigen Minuten Fahrzeit an.

Aus der Innenstadt ist die Badner Bahn in Richtung Shopping City
Süd bzw. Baden Josefsplatz ab der Haltestelle Inzersdorf Lokalbahn
ebenso gut erreichbar.

– Der schnellste Weg zur Badner Bahn ab Wien Oper/Karlsplatz führt
mit den Linien U4 (Umstieg Längenfeldgasse) und U6 zur U6-Station
Alterlaa. Mit den Buslinien 66A oder 67B geht es in wenigen Minuten
zur Badner Bahn (Haltestelle Purkytgasse / Inzersdorf Lokalbahn).

– Alternativ: ab Karlsplatz mit der U1 zum Reumannplatz. Von dort
geht es per 66A zur Badner Bahn (Haltestelle Purkytgasse / Inzersdorf
Lokalbahn).

– Wer von der City zum Bahnhof Meidling möchte, kann statt der Badner
Bahn die Linien U4 und U6 nutzen und direkt beim Bahnhof aussteigen.

– Wichtiger Hinweis: Am Schedifkaplatz ist kein Umstieg auf die
Badner Bahn möglich.

Zusätzlich bieten die Wiener Lokalbahnen als lokale Alternative
einen Ersatzbus an. Dieser bindet im 15-Minuten-Takt von der
provisorischen Badner-Bahn-Endstelle Inzersdorf Lokalbahn das Gebiet
rund um die gesperrte Haltestelle Gutheil-Schoder-Gasse und darüber
hinaus den Schedifkaplatz und den Bahnhof Meidling und die U6 an.

Im Nachtverkehr an Wochenenden und vor Feiertagen fährt die
Badner Bahn von Wiener Neudorf bis Inzersdorf Lokalbahn. Ab hier
ermöglicht der Nachtbus N66 eine direkte Verbindung zur Nacht-U-Bahn
(U6 Alterlaa) oder eine Direktverbindung zum Karlsplatz.

Zwtl.: Die umfangreichen Ersatzangebote der Wiener Linien im Detail:

500 Meter neue Gleise für den Alsergrund

Von 13. Juli bis Ende August erneuern die Wiener Linien im
Bereich Währinger Straße, Spitalgasse und Nußdorfer Straße rund 500
Meter Gleise und Weichen.

Während der Bauarbeiten kommt es zu folgenden Anpassungen im Öffi
-Netz:

– Die Buslinie 40A fährt in diesem Zeitraum im dichteren Intervall.

– Die Linie 5 fährt geteilt zwischen Westbahnhof und Josefstädter
Straße sowie zwischen Praterstern und Franz-Josefs-Bahnhof und weiter
bis zur Augasse.

– Die Linien 40, 41 und 42 werden temporär eingestellt. Außerhalb des
Gürtels (ab Währinger Straße, Volksoper) übernehmen die Linien 37 und
38 die Streckenabschnitte der Linien 40, 41, und 42. Die Linie 37
fährt in dieser Zeit zwischen Hohe Warte und Herbeckstraße (über
Gürtel und Kreuzgasse) und ersetzt die Linien 40 und 42. Die Linie 38
ist zwischen Grinzing und Pötzleinsdorf unterwegs (über Gürtel und
äußere Währinger Straße) und ersetzt die Linie 41.

– Die Linie 12 fährt zwischen Hillerstraße und Franz-Josefs-Bahnhof
und weiter zur Augasse.

Durch das dichte Angebot von Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien
und den Ersatzangeboten wie den Linien 37 und 38 sowie zahlreichen
Ausweichmöglichkeiten mit U2, U4, U6, D, 2, 43, 44 und 13A bleiben
Fahrgäste trotz umfangreicher Bauarbeiten im 9. Bezirk gut unterwegs.

Zwtl.: Modernisierungsarbeiten beim Universitäts- und Schottenring

Im Juli und August werden Gleise und Weichen beim
Universitätsring, Schottenring und in der Akademiestraße erneuert.

Dadurch kommt es zu Anpassungen des Öffi-Verkehrs:

– Ab 7. Juli wird die Linie 1 zwischen Karlsplatz und Julius-Raab-
Platz über den Stubenring umgeleitet.

– Die Linie 62 fährt ab 7. Juli und während der Sperre der S-Bahn-
Stammstrecke der ÖBB bis Ende 2027 von Meidling über den
Matzleinsdorfer Platz und den Hauptbahnhof bis zum Quartier Belvedere
und verstärkt dabei die Linie 18. Fahrgäste können weiterhin auf die
U1 und die Straßenbahnlinie 1 ausweichen.

– Ab 13. Juli fährt die Linie 71 bis Ende August zwischen
Kaiserebersdorf und Schwarzenbergplatz. Die Linie D fährt zwischen
Schwarzenbergplatz und Börse umgeleitet über Stubentor und
Schwedenplatz.

Die Umleitungen sorgen dafür, dass Ziele rund um den Ring
weiterhin gut mit den Öffis erreichbar bleiben: Als Alternativen
stehen unter anderem die Linien U1, U2, U3, U4 sowie die
Straßenbahnlinie 2 zur Verfügung. WienMobil-Radstationen rund um den
Ring ergänzen das Mobilitätsangebot.

Weitere Informationen zu den Netz erst recht-Modernisierungen
finden Sie unter:
www.wienerlinien.at/modernisierungen/baustelleninformation

Weitere Informationen zu aktuellen Baustellenmeldungen unter
www.baustellen.wien.at