Klinik Ottakring: Neuer Pavillon für Unfallchirurgie für moderne und komfortable Akutversorgung

Wien (OTS) – Wien, 14. Oktober 2026: Nach rund 1,5 Jahren Bauzeit ist
der neue
Pavillon 92 in der Klinik Ottakring fertiggestellt und in Betrieb
gegangen. Seit Juni werden Patient*innen der Unfallchirurgie im
Neubau versorgt, Ende August ist auch die allgemeine Intensivstation
übersiedelt. Der temporäre Holzmodulbau bietet moderne Räumlichkeiten
für die Akutversorgung und ist zugleich ein wichtiger Zwischenschritt
auf dem Weg zur neuen Zentralklinik. 2033 übersiedeln die Abteilungen
dann in den ersten Bauteil der neuen Zentralklinik.

„Mit dem neuen unfallchirurgischen Pavillon in der Klinik
Ottakring schaffen wir Versorgungssicherheit für die Wiener
Bevölkerung und gestalten die Zeit bis zur neuen Zentralklinik mit
einer modernen, nachhaltigen und zugleich sehr angenehmen
Infrastruktur“, betont Stadtrat Peter Hacker.

Zwtl.: Mehr Platz, kürzere Wege, moderne Medizin

Mit mehr als 53.000 ambulanten Patient*innenkontakten allein im
vergangenen Jahr zählt die Unfallambulanz der Klinik Ottakring zu den
am stärksten frequentierten Unfallambulanzen Wiens. Pavillon 92
bietet dafür großzügige, moderne Räumlichkeiten und einen
zusätzlichen Eingriffsraum für die Unfallchirurgie.

Auch die Intensivstation wurde nach modernen medizinischen und
organisatorischen Anforderungen neugestaltet. Insgesamt stehen 6
Intensivbetten in 3 Doppelzimmern sowie 2 Isoliereinheiten für
infektiöse Patient*innen zur Verfügung.

„Wir investieren in die Infrastruktur unserer Kliniken, damit
Wien auch in Zukunft über ein leistungsfähiges Gesundheitssystem
verfügt. Mein besonderer Dank gilt den mehr als 4.000 Mitarbeiter*
innen, die tagtäglich für die Menschen in Wien da sind und diesen
Modernisierungsprozess mitten im laufenden Betrieb mittragen“, so
Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Generaldirektorin des Wiener
Gesundheitsverbundes.

Ein wesentlicher Vorteil des Neubaus sind die kurzen Wege: Die
Intensivstation liegt ebenerdig und befindet sich auf derselben Ebene
wie der Schockraum. Auch die Abläufe in der Unfallambulanz wurden neu
organisiert. Patient*innen, die mit der Rettung gebracht werden und
jene, die selbständig kommen, werden über getrennte Wege geführt. Das
zentral gelegene Röntgen kann von beiden Seiten genutzt werden.

„Im neuen Pavillon 92 ist vieles größer, moderner und besser auf
die medizinischen Abläufe abgestimmt. Auf der Intensivstation
profitieren unsere Teams beispielsweise von mehr Bewegungsfreiheit
rund um die Betten, da die Medizintechnik platzsparend an der Decke
montiert ist. Gleichzeitig wurden die Abläufe gemeinsam mit den
Mitarbeiter*innen neu gedacht. Das schafft bessere Voraussetzungen
für eine rasche und sichere Versorgung“, erklärt Peter Gläser,
Ärztlicher Direktor der Klinik Ottakring.

Zwtl.: Modernste Medizintechnik trifft auf wohnliche Atmosphäre

Neben Funktionalität und kurzen Wegen wurde auch auf eine
angenehme Atmosphäre Wert gelegt. Warme Holzverkleidungen, indirekte
Beleuchtung und freundliche Farben prägen die Innenräume. Holz spielt
damit sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Gestaltung eine
zentrale Rolle.

Die vorgefertigten Holzmodule ermöglichten zudem eine rasche
Errichtung bei vergleichsweise geringer Staub- und Lärmbelastung auf
der Baustelle. So verbindet der neue Pavillon eine flexible,
temporäre Bauweise mit moderner medizinischer Infrastruktur und einer
wohnlichen Gestaltung.

Zwtl.: Errichtung bei laufendem Klinikbetrieb

Die Planung und Umsetzung des Neubaus erfolgte bei laufendem
Klinikbetrieb – eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten.
Der neue Pavillon umfasst 3.130 Quadratmeter Nutzfläche auf 3
Stockwerken. Mitarbeiter*innen aus den medizinischen Abteilungen
waren von Beginn an eng in die Planung eingebunden.

„Bauen bei laufendem Klinikbetrieb gehört zu einer der größten
Herausforderungen bei der Umsetzung des Modernisierungsprogramms des
Wiener Gesundheitsverbundes. Umso mehr freut es mich, dass wir die
Planung und Umsetzung professionell und effizient und vor allem nach
Plan abschließen konnten. Besonders wichtig war dabei die enge
Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter*innen und Projektteam. Die
Mitarbeiter*innen vor Ort wissen am besten, was sie für ihre tägliche
Arbeit benötigen. Indem dieses Wissen frühzeitig in die Planung
einfließt, können wir gemeinsam Arbeitsplätze schaffen, die den
tatsächlichen Anforderungen im Klinikalltag entsprechen. Davon
profitieren am Ende vor allem die Patient*innen“, so Marie-Thérèse
Vierke, Geschäftsführerin der Wiener Gesundheitsverbund
Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH (PB), die sowohl Planung
als auch Umsetzung sämtlicher Modernisierungsprojekte verantwortet.

Zwtl.: Sanierung des OP-Bereichs

Auch die Abteilung für Plastische Chirurgie wird in den kommenden
Monaten in den neuen Pavillon 92 übersiedeln. Gleichzeitig wird im
benachbarten Pavillon 30 der OP-Bereich saniert. Mit dem neuen
Holzmodulbau, dem sanierten OP-Bereich im Pavillon 30 und dem direkt
angeschlossenen Hubschrauberlandeplatz entsteht so eine moderne
medizinische Versorgungseinheit für die kommenden Jahre.

2033 übersiedeln dann die Abteilungen für Unfallchirurgie und
Plastische Chirurgie, sowie OPs und Intensivstation in den ersten
Bauteil der neuen Zentralklinik.