Wien (OTS) – Der Oktober bringt sinkende Herbst-Temperaturen. Gerade
wenn es
kälter wird, nehmen Erkältungen, Schnupfen und grippale Infekte
wieder deutlich zu. Damit steigt häufig der Andrang auf Einrichtungen
der Gesundheitsversorgung. Umso wichtiger ist es, dass die
Wiener:innen wissen, wohin sie sie sich mit ihren Anliegen wenden
können: Die telefonische Gesundheitsberatung 1450 bietet täglich und
rund um die Uhr Orientierung, eine fachliche Einschätzung zu den
Beschwerden und eine passende Versorgungsempfehlung.
Etwa der Hälfte der Anrufer:innen wird aufgrund ihrer Symptome
zur Versorgung im niedergelassenen Bereich geraten. Bei vielen
Anliegen ist dafür kein Gang in die Ordination notwendig, denn eine
ärztliche Abklärung ist auch über die telemedizinische Videoberatung
via 1450 möglich – tagsüber, aber auch zu Randzeiten oder am
Wochenende.
„Gerade Schnupfen oder Grippe sind typische Fälle, in denen eine
telemedizinische Videoberatung besonders sinnvoll ist. Dabei geht es
um Erkrankungen, bei denen den Menschen mit einem passenden Rezept
auf der e-Card und im Bedarfsfall einer Krankschreibung geholfen ist“
, erklärt David Reif, Leiter der 1450 in Wien. Die Videoberatung hat
gleich mehrere Vorteile, wie Reif weiter ausführt: „In mehr als 80 %
der Fälle ist das Anliegen der Anrufer:innen mit der Videoberatung
erledigt – dadurch werden Strukturen im Gesundheitssystem unmittelbar
entlastet. Hinzu kommt, dass die Menschen zu Hause bleiben können.
Das ist nicht nur für die Betroffenen angenehm, sondern es senkt auch
das Ansteckungsrisiko für andere.“ Die hohe Zufriedenheit der
Nutzer:innen spricht für sich: 97 % sind mit ihrer Videoberatung
zufrieden, 95 % würden sie wieder in Anspruch nehmen.
Bereits 15 Gesundheitsservices unter dem Dach der 1450 Wien,
neuer Außenauftritt bildet Angebotsvielfalt ab
Die telemedizinische Videoberatung, die Erreichbarkeit des
Ärztefunkdienstes direkt über die 1450 und Terminbuchungen in
Ambulanzen, fachärztlichen Zentren, Primärversorgungseinheiten sowie
für geplante Hüft- und Knie-Operationen sind Beleg für den
konsequenten Ausbau der 1450 in Wien. Das Service-Angebot geht über
bundesweite Standards bereits weit hinaus, und beinhaltet unter
anderem auch das Impfservice der Stadt Wien, die Geburtsinfo Wien und
oncare.wien zur raschen Vermittlung von Erstterminen bei
Krebsverdacht oder -diagnose.
Steigende Anrufzahlen in den vergangenen Jahren zeigen die
wachsende Bedeutung der 1450 für die Wiener:innen. So gingen im Jahr
2025 rund 420.000 Anrufe ein, ein Plus von rund 42 % gegenüber dem
Vorjahr. Allein dieses Jahr gingen bereits über 520.000 Anrufe ein.
Damit etabliert sich die 1450 weiterhin als erste Anlaufstelle im
Wiener Gesundheitssystem.
Um die Nutzung weiter zu fördern und die breite Angebotsvielfalt
für die Wiener:innen abzubilden, erhält die 1450 in Wien einen neuen
Außenauftritt. Das modernisierte Design wurde gänzlich im Fonds
Soziales Wien – der die telefonische Gesundheitsberatung in Wien
betreibt – entwickelt und wird im Herbst in der Stadt sichtbar sein.
Ziel ist unter anderem, den Wiener:innen zu vermitteln, dass sie sich
abseits vom Notfall mit jeglichen gesundheitlichen Fragen zuerst an
die 1450 wenden können.
Das ist auch wichtig im Sinne einer funktionierenden Lenkung der
Patient:innenwege. Einen Hinweis auf Lenkungseffekte der 1450 gibt
das Verhalten der Menschen nach dem Anruf: Rund 75 % der
Anrufer:innen folgen den Handlungsempfehlungen der diplomierten
Gesundheits- und Krankenpflegekräfte innerhalb des empfohlenen
Zeitraums.
Mehr Informationen: www.1450.wien
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