Wien (OTS) – Mit dem „Geier-Tafelsackerl“ setzen die Bäckerei Geier
und Die Tafel
Österreich seit 2025 ein starkes Zeichen gegen
Lebensmittelverschwendung und Armut in Österreich. Über 12.000 Stück
sind bereits über die Geier-App verkauft worden. Ein neues Kapitel in
der Erfolgsgeschichte ist die Auszeichnung mit dem Green Marketing
Award 2026.
Vor einem Jahr wurde unter dem Motto „Was Gutes tut Gutes“ das
Geier-Tafelsackerl offiziell lanciert. Die nachhaltige Innovation ist
ein weiterer Meilenstein in der bereits 20 Jahre währenden
Kooperation zwischen Geier. Die Bäckerei und Die Tafel Österreich :
Gefüllt mit tagesfrischem Brot, Gebäck und/oder Süßem im Wert von
rund 12 Euro, kann das Geier-Tafelsackerl täglich über die Geier-App
bestellt und in der letzten Stunde vor Ladenschluss abgeholt werden –
um nur 3,99 Euro. 50 Cent pro Sackerl gehen an Die Tafel Österreich,
die damit armutsbetroffene Menschen in sozialen Einrichtungen
kostenfrei mit Lebensmitteln versorgt.
Diese Lebensmittelrettung mit Sinn kommt offensichtlich bei den
Konsument:innen gut an: Mehr als 12.000 Geier-Tafelsackerl mit über
18 Tonnen wertvollem Brot und Gebäck (der meistverschwendeten
Lebensmittelgruppe in Österreich) wurden im ersten Jahr bereits
verkauft – und damit auch über 6.000 Euro an Spenden lukriert. Mit
einem Euro ermöglicht Die Tafel Österreich fünf Mahlzeiten für
Menschen in Not.
Alexandra Gruber , Geschäftsführerin Die Tafel Österreich: „ Wir
sind beeindruckt, mit welch großem Engagement der Familienbetrieb
Geier seit 20 Jahren gemeinsam mit uns immer neue Aktivitäten gegen
Lebensmittelverschwendung und Armut setzt. Das Geier-Tafelsackerl
zeigt, wie Innovation und ganzheitliche Nachhaltigkeit Hand in Hand
gehen können – zugunsten von Umwelt, armutsbetroffenen Menschen und
unserer Gesellschaft. Es freut uns sehr, wie viele Menschen das
Angebot bereits in Anspruch nehmen und damit zeigen, dass jede und
jeder einen Beitrag leisten kann. Das ist gelebte Kreislaufwirtschaft
mit sozialer Verantwortung .“
Zwtl.: Das Geier-Tafelsackerl: Eine ausgezeichnete Idee
Dass die Konsument:innen den Einsatz für mehr soziale und
ökologische Gerechtigkeit anerkennen, zeigte bereits die
Reputationsstudie von IMWF Austria unter Bäckereien in ganz
Österreich. Geier belegte hier den zweiten Platz. Ausschlaggebend
dafür waren vor allem der konsequente Fokus auf Regionalität sowie
das soziale Engagement; das Geier-Tafelsackerl spielte dabei eine
wichtige Rolle.
Gekrönt wurde das innovative Projekt jetzt auch mit dem Green
Marketing Award 2026 (einer gemeinsamen Initiative von ÖBB Werbung,
WPP Media und Horizont), der Donnerstagabend verliehen wurde: Das
Geier-Tafelsackerl überzeugte die Fachjury und siegte in der
Kategorie „Be Aware!“.
Erika Geier-Tschernig, Geschäftsführerin Geier. Die Bäckerei:
„Einen Beitrag gegen Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung sowie
gegen Armut zu leisten, ist uns allen im Unternehmen ein Anliegen.
Unser gesamtes Team steckt jeden Tag viel Know-how und Herzblut in
unsere Produkte – die sollen schmecken und Menschen satt machen. Aus
dieser Überzeugung ist die Idee des Geier-Tafelsackerls entstanden:
Lebensmittelrettung mit sozialem Mehrwert. Es ist eine wunderschöne
Anerkennung für uns alle, dass sie nicht nur so gut angenommen wird,
sondern nun auch noch mit dem Green Marketing Award ausgezeichnet
wurde. Eine weitere Bestätigung, dass wir gemeinsam mit der Tafel
Österreich auf dem richtigen Weg sind, etwas zu verändern.“
Zwtl.: Mehrfach nachhaltige Zusammenarbeit
Rund 162.000 Tonnen Brot und Gebäck (ca. 18 kg pro Kopf) werden
in Österreich pro Jahr entlang der Wertschöpfungskette weggeworfen,
die Hälfte davon in privaten Haushalten. Damit rangiert diese
Lebensmittelgruppe in Sachen Verschwendung noch vor Obst & Gemüse und
Milchprodukten. Und das, während 1,7 Millionen Menschen in diesem
Land von Armut und/oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind. 420.000
Personen leiden an schwerer Ernährungsarmut.
Die Tafel Österreich und Geier. Die Bäckerei gehen seit 2006
gemeinsam gegen diese Schieflage an. Geier unterstützt den
Sozialverein, der mehr als 85.000 armutsbetroffene Menschen
kostenfrei mit Lebensmitteln versorgt, u. a. mit regelmäßigen
Warenspenden, Fachwissen, Eventsponsorings und vielem mehr. Das 2025
gelaunchte Geier-Tafelsackerl hebt die Kooperation auf eine neue
Stufe und verbindet Lebensmittelrettung mit sozialem Mehrwert.
Nachhaltigkeit ist bei Geier nicht auf einzelne Projekte
beschränkt, sondern Teil der gesamten Unternehmensphilosophie.
Bereits 80 % der Rohstoffe stammen aus einem Umkreis von 50
Kilometern rund um die Backstube in Markgrafneusiedl. Seit 2006
werden alle Standorte mit 100 % Naturstrom betrieben. Darüber hinaus
setzt das Familienunternehmen auf Wärmerückgewinnung in der
Backstube, Photovoltaikanlagen zur Eigenstromerzeugung sowie die
schrittweise Umstellung seiner Vertriebsflotte auf E-Fahrzeuge. Damit
verfolgt Geier das Ziel, ökologische Verantwortung entlang der
gesamten Wertschöpfungskette zu übernehmen – von der regionalen
Rohstoffbeschaffung über die energieeffiziente Produktion bis zur
Auslieferung der Produkte.
Weitere Fotos zur redaktionellen Verwendung finden Sie unter
presse.tafel-oesterreich.at
Über Die Tafel Österreich
Die Tafel Österreich ist die größte und älteste Tafelorganisation
Österreichs. Sie versorgt seit 1999 armutsbetroffene Menschen in
sozialen Einrichtungen kostenfrei mit geretteten Lebensmitteln mit
dem Ziel der Armutsbekämpfung. Allein 2025 konnten so 1.522 Tonnen
Lebensmittel vor der Entsorgung bewahrt und an mehr als 85.000
Menschen in 170 Sozialeinrichtungen in ganz Österreich weitergegeben
werden. Als primär spendenfinanzierter Verein ist Die Tafel
Österreich auf Geld-, Zeit- und Warenspenden angewiesen.
Über Geier. Die Bäckerei
Geier. Die Bäckerei ist ein regionaler Bäckerei-Konditorei-
Kaffeehausbetrieb mit Standorten in Weinviertel und Wien. Gerald und
Erika Geier führen das Familienunternehmen in vierter Generation.
Geier lebt echte Weinviertler Brotkultur schon seit 1902, backt
ausschließlich nach eigenen Rezepten und bezieht seine Rohstoffe zu
80% aus einem Umkreis von 50km.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at