Wien (OTS) – Während sich die SPÖ mit Führungsfragen,
Personalrochaden und
parteiinternen Machtverhältnissen beschäftigt, kämpfen Österreichs
Unternehmer weiterhin mit hohen Kosten, Bürokratie und fehlender
Planungssicherheit. Für René Schachner, MSc., Präsidiumsmitglied der
Freiheitlichen Wirtschaft (FW), zeigt sich einmal mehr, dass die
wirtschaftlichen Probleme des Landes in der Bundesregierung nicht die
notwendige Priorität haben.
Der angekündigte schrittweise Rückzug von SPÖ-Chef Andreas Babler
und die geplante Neuordnung der Parteiführung bis zum Frühjahr 2027
sorgen erneut für monatelange politische Unsicherheit. „Unsere
Betriebe haben keine Zeit für parteipolitische Selbstbeschäftigung.
Sie brauchen endlich Entscheidungen, die den Standort stärken und
Investitionen wieder möglich machen“, so Schachner.
Auch Bundeskanzler Christian Stocker steht für Schachner in der
Verantwortung. Stabilität dürfe nicht bedeuten, eine Koalition um
jeden Preis zusammenzuhalten. Entscheidend sei, ob diese Regierung
endlich Reformen umsetzt und die Rahmenbedingungen für Österreichs
Unternehmen verbessert.
Dringenden Handlungsbedarf sieht die FW auch beim Budget. Für
2026 wird derzeit ein gesamtstaatliches Defizit von rund 22
Milliarden Euro erwartet. Für Schachner ist klar: Eine nachhaltige
Budgetsanierung muss bei den staatlichen Ausgaben und Strukturen
ansetzen und darf nicht erneut über höhere Steuern, Gebühren und
Belastungen der Betriebe erfolgen.
Die FW fordert einen sofortigen Belastungsstopp, eine Senkung der
Lohnnebenkosten um mindestens fünf Prozentpunkte, konsequenten
Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungsverfahren und tiefgreifende
Strukturreformen. Investitionen, Unternehmertum und Leistung müssen
sich in Österreich wieder lohnen.
Schachner abschließend: „Seit fast 30 Jahren trage ich als
Unternehmer tagtäglich Verantwortung. Wir investieren, riskieren
unser eigenes Geld und sichern Arbeitsplätze. Während Unternehmer
jeden Tag liefern müssen, beschäftigt sich die Politik wieder einmal
mit Posten, Personen und dem eigenen Fortbestand. Österreich braucht
keine Sesselspiele, sondern wirtschaftlichen Hausverstand, echte
Reformen und Respekt vor den Leistungsträgern. Denn Machterhalt ist
keine Wirtschaftspolitik!“