St. Pölten (OTS) – „Vor 40 Jahren hat Jörg Haider in Innsbruck den
Mut gehabt, gegen den
damaligen politischen Mainstream anzutreten und eine grundlegende
Veränderung einzuleiten. Dieser Aufbruch hat die österreichische
Politik nachhaltig verändert. Heute stehen wir wieder an einem Punkt,
an dem es Mut, Konsequenz und den Willen zur Veränderung braucht“,
erklärt der niederösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann LH-
Stellvertreter Udo Landbauer anlässlich des Festaktes zum 40.
Jahrestages der Wahl Jörg Haiders zum Bundesparteiobmann in
Innsbruck.
Der damalige Parteitag von Innsbruck sei weit mehr gewesen als
ein Wechsel an der Spitze der Freiheitlichen. „Es war eine
Entscheidung dafür, nicht länger zuzusehen, wenn die etablierten
politischen Kräfte Probleme verwalten, anstatt sie zu lösen. Jörg
Haider hat damals ausgesprochen, was sich viele Menschen gedacht
haben. Genau diese Bereitschaft, unbequeme Wahrheiten anzusprechen,
ist auch heute eine der wichtigsten Aufgaben der Freiheitlichen“, so
Landbauer. Diese Tradition setze die FPÖ mit dem heutigen Kurs von
Bundesparteiobmann Herbert Kickl konsequent fort.
Zwar habe sich die politische Situation sich seit 1986
grundlegend verändert. Viele Herausforderungen seien jedoch
erstaunlich ähnlich geblieben. „Damals ging es um ein festgefahrenes
politisches System, um Proporz, Privilegien und eine Politik, die
sich zunehmend von den Sorgen der Bevölkerung entfernte. Heute
erleben wir wieder eine Politik, die den Menschen Vorschriften macht,
während sie selbst ihre Verantwortung nicht wahrnehmen will. Die
Belastungen steigen, die Zuwanderung bleibt ungelöst, unser Wohlstand
wird gefährdet und gleichzeitig wird den Bürgern erklärt, warum
angeblich alles alternativlos ist“, so Landbauer. „Genau deswegen
braucht es einen Volkskanzler Herbert Kickl, der mit Mut,
Entschlossenheit und der Bevölkerungsmehrheit im Rücken eine
Trendwende herbeiführen kann, die das Land so dringend braucht“,
betonte Landbauer.
Der entscheidende Unterschied zur Situation damals liege heute
darin, dass die Freiheitlichen nicht mehr am Beginn einer politischen
Entwicklung stünden. „Aus dem Aufbruch von 1986 ist eine politische
Kraft geworden, die heute stärker denn je im ganzen Land verankert
ist. Was damals mit einer mutigen Entscheidung in Innsbruck begonnen
hat, findet heute seine Fortsetzung in einer selbstbewussten
freiheitlichen Politik“, so Landbauer der betonte, dass besonders
Niederösterreich dabei eine besondere Verantwortung trage. „Wir
Freiheitlichen in Niederösterreich stehen für eine Politik, die
zuerst an die eigenen Landsleute denkt. Sicherheit, Leistung,
Eigentum, Heimat und eine funktionierende öffentliche Ordnung sind
keine nostalgischen Begriffe, sondern die Grundlage für ein gutes
Leben. Wer diese Werte verteidigt, handelt nicht rückwärtsgewandt,
sondern übernimmt Verantwortung für die Zukunft.“
Der Landesparteiobmann sieht im 40. Jahrestag deshalb keinen
Anlass für reine Nostalgie. „Wir blicken mit Respekt auf das, was
damals geleistet wurde. Aber wir feiern nicht die Vergangenheit,
sondern nehmen ihren Auftrag für die Zukunft ernst. Der Geist von
Innsbruck bedeutet für uns uns nicht anzupassen, nicht einzuknicken
und nicht aufzuhören, für jene Menschen einzustehen, die von der
Politik zu lange überhört wurden, sagte Landbauer. „1986 hat Jörg
Haider gezeigt, dass politische Verhältnisse nicht in Stein gemeißelt
sind. Was damals möglich war, ist auch heute möglich“, zeigte sich
Landbauer überzeugt davon, dass es mit einem Volkskanzler Herbert
Kickl gelingen wird, Österreich auf die Erfolgsspur zurückzuführen.
