Wien (OTS) – Die aktuellen Forderungen der Wiener Grünen nach einem
Fahrverbot für
Fiaker ab 30 Grad stoßen bei FPÖ-Tierschutzsprecher Udo Guggenbichler
auf scharfe Kritik.
„Die Grünen führen die Wiener einmal mehr an der Nase herum. Die
geltende 35-Grad-Grenze wurde während ihrer Regierungsbeteiligung
beschlossen. Jetzt spielen sie plötzlich die großen Tierschützer und
blenden ihre eigene Verantwortung völlig aus“, so Guggenbichler.
Der Schutz der Tiere steht außer Streit. Gleichzeitig darf Tierschutz
nicht für politische Inszenierungen missbraucht werden. Die Grünen
kritisieren heute genau jene Regelungen, die während ihrer
Regierungszeit beschlossen wurden. Er fordert zudem einen runden
Tisch zwischen Fiakern und der Stadt Wien, um gemeinsam tragfähige
Lösungen zu erarbeiten. „Wir Freiheitliche stehen für echte Lösungen
statt grüner Inszenierung.“
Der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky ist gefordert, umgehend
zu handeln. Auch die Bundesregierung ist gefordert, tätig zu werden.
Tierschutz ist eine bundesweite gesetzliche Materie und darf nicht
auf politische Symbolpolitik reduziert werden, appelliert
Guggenbichler abschließend.