St. Pölten (OTS) – Die MS Wissenschaft macht mit einer interaktiven
Ausstellung an Bord
in Niederösterreich Halt. Unter dem Motto „Medizin der Zukunft“ zeigt
diese, wie Forschung und neue Technologien die Gesundheitsversorgung
von morgen prägen werden. Zum Auftakt in Krems besuchten
Bundesministerin Eva Maria Holzleitner und LH Stellvertreter Stephan
Pernkopf die Ausstellung.
Der für die Wissenschaft in Niederösterreich zuständige LH-
Stellvertreter Pernkopf betont dabei: „Ich setze auf die
Wissenschaft, denn sie bringt unser Land voran, macht das Leben
leichter und das Zusammenleben besser. Niederösterreich ist in der
Forschung hervorragend aufgestellt. Unsere Wissenschaftseinrichtungen
arbeiten tagtäglich an Lösungen für die Herausforderungen der
Zukunft. Dass Beiträge aus Niederösterreich auf der MS Wissenschaft
sichtbar werden, zeigt die Innovationskraft unserer Forscherinnen und
Forscher und wie wichtig uns eine lebendige
Wissenschaftskommunikation ist. Wir wollen, dass Wissenschaft im
ganzen Land erlebbar wird.“
„Wissenschaft muss für alle da sein. Deshalb brauchen wir
Möglichkeiten, wie Menschen ganz unkompliziert mit Forschung in
Berührung kommen können. Die MS Wissenschaft ist dafür ein tolles
Beispiel: Unter dem Motto ‚Medizin der Zukunft‘ zeigt sie, woran
heute geforscht wird und was diese Forschung für unser Leben
bedeutet. Dass das Schiff dabei Deutschland und Österreich verbindet,
verdeutlicht auch, wie wichtig Zusammenarbeit in der Wissenschaft
ist. Denn Forschung kennt keine Grenzen und lebt vom Austausch. und
davon, dass wir sie mit möglichst vielen Menschen teilen“, so
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner.
An rund 30 interaktiven Exponaten auf der MS Wissenschaft können
Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden: Sie testen
Medikamente an einem künstlichen Organ, messen ihren Herzschlag mit
einer Kamera oder tauchen virtuell in den Operationssaal der Zukunft
ein. Drei Stationen widmen sich aktuellen Forschungsansätzen zu
Demenz, Diabetes und Endometriose. Zwei Exponate stammen in diesem
Jahr aus Niederösterreich und zeigen, wie innovativ die
Forschungslandschaft im Land aufgestellt ist: Prof.in Drin Birgit
Pfaller Eiwegger und Prof.in Dr.in Julia Mascherbauer vom
Universitätsklinikum St. Pölten und der Karl Landsteiner
Privatuniversität haben das Exponat „Geschlechtersensible Medizin“
konzipiert. Es erklärt, wie das sogenannte Gender Data Gap entsteht
und wie Forschung dazu beiträgt, Diagnosen zu verbessern. Denn Herz
Kreislauf Erkrankungen werden aktuell bei Frauen oft später erkannt
als bei Männern, weil Symptome anders auftreten und Datenlücken
bestehen. Das von der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich
entwickelte Exponat „Mindful Thinking“ wiederum zeigt, wie
Achtsamkeit und Schlüsselkompetenzen wie Resilienz, Mut und
Zusammenarbeit die mentale Gesundheit junger Menschen stärken können.
Konzipiert wurde die Station von Prof.in Babette Lughammer und
Prof.in Astrid Wittmann (Pädagogische Hochschule NÖ).
Das österreichische Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft
und Forschung sowie die Abteilung Wissenschaft und Forschung des
Landes Niederösterreich ermöglichen 2026 den Aufenthalt der MS
Wissenschaft in Österreich.
In Niederösterreich macht die MS Wissenschaft von 17. Bis 19.
September in Krems an der Donaustation Nr. 39 Halt, ebenso wie in
Tulln von 20. bis 22. September (Donaustation Nr. 26) und in
Korneuburg von 23. bis 25. September (Anleger „Donau“).
Der Eintritt ist frei. Highlight Führungen täglich um 17 Uhr, am
Wochenende zusätzlich um 11 Uhr. Infos & Anmeldung für Schulklassen:
noe.gv.at/ms-wissenschaft .
