Wien (OTS) – Unkompliziert, nah und ohne Termin: Ab 12. November
können Bürger*
innen im Rahmen von „Frag die Baupolizei“ direkt mit Expert*innen der
Baupolizei ins Gespräch kommen. An wechselnden Standorten der
Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*), einer Service-Einrichtung der
Stadt Wien, stehen Mitarbeiter*innen der Behörde für Fragen rund ums
Bauen, Wohnen und baurechtliche Themen zur Verfügung.
Ob eine geplante Klimaanlage an der Fassade, eine Wärmepumpe,
eine Photovoltaikanlage am Dach, Bauarbeiten in der Wohnung oder
Veränderungen im Einfamilienhaus: Rund ums Bauen entstehen im Alltag
viele Fragen. Auch bei Bautätigkeiten auf der Nachbarliegenschaft,
bei Kurzzeitvermietung, im Kleingarten oder bei Fragen zu
Baubewilligungen und Bauanzeigen ist oft unklar, welche Regeln gelten
und was zu beachten ist.
Baupolizei kommt ins Grätzl
Genau hier setzt die neue Initiative „Frag die Baupolizei“ an. Ab
12. November bietet die Baupolizei (MA 37) regelmäßig die
Möglichkeit, unkompliziert und unbürokratisch mit der Behörde in
Kontakt zu treten. Bürger*innen benötigen dafür keinen Termin: Sie
können ohne Anmeldung zu den fixen Terminen in einem der
Stadtteilbüros der Gebietsbetreuung Stadterneuerung vorbeikommen,
ihre Fragen mitbringen und sich direkt vor Ort beraten lassen.
„Mit ‚Frag die Baupolizei‘ startet wir ein neues bürgernahes und
niederschwelliges Serviceangebot direkt im Grätzl. Die Baupolizei
steht dabei mit ihrem gesamten Know-How vor Ort für Beratungen zur
Verfügung – ohne Terminvereinbarung und selbstverständlich ohne
zusätzliche Kosten. Viele Vorhaben scheitern auf Grund von formellen
Fehlern oder mangelnder Kenntnis der Bestimmungen – dadurch entstehen
einerseits längere Verfahrensdauern und Bearbeitungszeiten bei der
Behörde und andererseits kann es zu unnötiger Frustration bei den
Antragsstellenden führen. Dem wollen wir mit dem neuen Angebot aktiv
entgegenwirken, indem vorab alle Fragen zu den Bauprojekten und
Genehmigungen ausgeräumt werden und gemeinsame Lösungen gefunden
werden können.“, erklärt Stadträtin Elke Hanel-Torsch.
Von der Klimaanlage bis zum Carport
Die Themen, mit denen sich Bürger*innen an „Frag die Baupolizei“
wenden können, sind so vielfältig wie das Bauen und Wohnen selbst:
Egal, ob es um geplante Umbau-Maßnahmen, den Einbau einer Klimaanlage
oder den Wunsch nach einem Parkplatz auf der eigenen Liegenschaft
geht, die Expert*innen informieren über allgemeine baurechtliche
Rahmenbedingungen und geben Auskunft zu den jeweiligen Rechten und
Pflichten. Ziel der Beratung ist es, Bürger*innen Orientierung zu
geben: Was ist zu beachten? Wann braucht es eine Bewilligung oder
reicht eine Bauanzeige? Welche Rechte und Pflichten bestehen? Und an
wen kann man sich mit einem konkreten Anliegen wenden?
„Wir wollen mit der Baupolizei dort ansprechbar sein, wo die
Menschen leben. Viele Fragen rund ums Bauen entstehen unmittelbar im
Grätzl und lassen sich in einem persönlichen Gespräch schnell und
verständlich klären“, so Ilja Messner, Leiter der Baupolizei. „Mit
‚Frag die Baupolizei‘ machen wir die Baupolizei sichtbarer und
schaffen einen unkomplizierten Zugang zum direkten Austausch mit der
Behörde. Anstatt ausschließlich die bekannten Kommunikationswege zu
nutzen, kommt die Baupolizei mit ihrer Beratung direkt in die Bezirke
und so zur Wiener Bevölkerung“, ergänzt zudem Katharina Winzer,
Projektverantwortliche bei der Baupolizei.
Termine 2026
„Frag die Baupolizei“ findet ab 12. November jeden zweiten
Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr in einem der GB*Stadtteilbüros
statt. Das Angebot ist kostenlos und ohne vorherige
Terminvereinbarung nutzbar.
Donnerstag, 12. November 2026
GB*Stadtteilbüro für die Bezirke 6, 12, 13, 14, 15 und 23
1150 Wien, Sechshauser Straße 23
Donnerstag, 26. November 2026
GB*Stadtteilbüro für die Bezirke 7, 8, 9, 16, 17 und 18
1160 Wien, Haberlgasse 76
Donnerstag, 10. Dezember 2026
GB*Stadtteilbüro für die Bezirke 3, 4, 5, 10 und 11
1100 Wien, Quellenstraße 149