Wien (OTS) – Thailand, Malaysia und Indonesien sind zentrale
Standorte der
globalen Elektronik-Lieferkette. Europas Elektronikkonsum – von
Smartphones über Bluetooth-Kopfhörer bis hin zu E-Auto-Batterien –
ist ohne die Produktion in Südostasien kaum denkbar. Die
österreichische Menschenrechtsorganisation Südwind hat gemeinsam mit
Expert:innen aus der Region Produktionsstätten in Thailand, Malaysia
und Indonesien unter die Lupe genommen.
Die Recherche kommt zu alarmierenden Ergebnissen: Einige der
dokumentierten Zustände erfüllen die Kriterien von Zwangsarbeit.
Hinzu kommen gefährliche Arbeitsbedingungen und ein
gesundheitsgefährdendes Umfeld – mit besonderen Auswirkungen auf
Frauen und Wanderarbeiter:innen.
Gemeinsam mit Autor:innen der Recherche stellt Südwind beim
Pressegespräch in Wien konkrete Ergebnisse vor, bietet die
Möglichkeit, mit Betroffenen und Expert:innen zu sprechen und
Lösungsansätze zu diskutieren.
Gesprächspartner:innen:
– Julia Weber , Projektleiterin (Südwind, Österreich)
– Yohannes Wasi Gede Puraka , Policy Experte (Inkrispena, Indonesien)
– Thanussha Francis Xavier , Expertin für Gewerkschaften (
IndustriAll, Malaysia)
– Ussarin Kaewpradap Luthra , Arbeitsrechtsexpertin (Labour Rights
Foundation, Thailand)
– Divid Arulappen , Gewerkschafter (Electronics Industry Employees
Union Northern Region, Malaysia)
Wann : Di., 20. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Wo : Südwind Büro, Laudongasse 40, 1080 Wien
Sprache: Englisch
Es wird die Möglichkeit für Fotos geben.
Gerne vermitteln wir auf Anfrage ausführliche Gespräche mit einzelnen
Speaker:innen.
Bitte um Anmeldung an [email protected]