Der Traum vom ersten eigenen Auto: Verbrenner mit Schaltung präferiert, Interesse am E-Auto seit 2021 vervierfacht

Österreich (OTS) – – 92 Prozent der mehr als 1.200 befragten
willhaben-UserInnen halten
einen Gebrauchtwagen für das ideale erste Auto

– Schaltgetriebe statt Automatik, Verbrenner statt E-Auto – heimische
FahranfängerInnen sind klassisch unterwegs

– (Auch) dem Budget geschuldet: Mehrheit hat für erstes Auto unter
5.000 Euro ausgegeben

– E-Auto als erstes Auto: Zustimmung seit 2021 vervierfacht

Wie Statistik Austria vor wenigen Wochen bekanntgab, ist die Zahl
der neu ausgestellten Führerscheine in Österreich 2025 zum dritten
Mal in Folge gestiegen – der Wert liegt damit so hoch wie seit 2013
nicht mehr. Viele Führerschein-Neulinge machen sich auf willhaben auf
die Suche nach dem passenden Flitzer für die ersten Jahre der
Fahrpraxis.

Aus diesem Anlass hat sich willhaben, eines der
reichweitenstärksten Portale Österreichs im Bereich Auto & Motor,
angesehen, was junge Menschen in Zeiten von Teuerung und Klimaticket
dazu motiviert, die Fahrprüfung zu absolvieren, worauf sie beim
ersten eigenen Auto achten bzw. geachtet haben und wie viel Budget
üblicherweise für das Fahrzeug vorhanden ist. Befragt wurden dabei
mehr als 1.200 willhaben-UserInnen, die sich an diese Zeit zurück
erinnert oder den B-Führerschein gar erst kürzlich gemacht haben.

Zwtl.: Erstes eigenes Auto: Schaltgetriebe und Verbrenner bevorzugt

Passend zu den Zahlen der Statistik Austria zeigt auch die
willhaben-Marktforschung: Den Führerschein zu machen ist und bleibt
ein absolutes Herzensthema. Als Nummer-1-Motiv nennen dabei 65,5
Prozent „die Unabhängigkeit bzw. Freiheit, nicht auf andere oder
öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein“, gefolgt von der
„Flexibilität, jederzeit spontan losfahren zu können“ (60,2 Prozent)
sowie der „Gestaltung von Freizeitaktivitäten, Hobbys oder Reisen“ (
43,3 Prozent).

Interessant ist auch, dass in Österreich lebende Menschen rund
ums erste eigene Auto nach wie vor eher klassisch unterwegs sind: 66
Prozent der Befragten geben an, dass ein erstes Auto über ein
Schaltgetriebe verfügen sollte, nur 11,6 Prozent sprechen sich für
Automatik aus, während der Rest hier keine Präferenz hat. Mit Blick
auf die Treibstoffart liegen die Verbrenner mit „Benzin“ (69,4
Prozent) und „Diesel“ (53,0 Prozent) weit vor Alternativen wie
„Elektro“ (18,1 Prozent), „Hybrid Elektro/Benzin“ (17,9 Prozent) und
„Hybrid Elektro/Diesel“ (11,1 Prozent), wobei Mehrfachnennungen
möglich waren.

„Unsere Marktforschung zeigt im Detail, dass es insbesondere
Frauen, Millennials im Alter von 30 bis 39 Jahren und AkademikerInnen
sind, die beim ersten eigenen Auto aus heutiger Sicht gut und gerne
auf einen Verbrennungsmotor verzichten können. Ein Blick in die
Vergangenheit unterstreicht zudem, wie viel sich generell in puncto
Elektromobilität getan hat: Im Rahmen einer willhaben-Marktforschung
zu ebendiesem Thema gaben vor fünf Jahren lediglich vier Prozent der
ProbandInnen an, dass sich E-Autos als erstes Fahrzeug eignen“,
zitiert Alexander Reissigl, Product Director Cars & Motor bei
willhaben, eine Studie aus dem Jahr 2021 ( hier verlinkt ).

Zwtl.: Fast alle Befragten sagen: Erstes Fahrzeug muss gebraucht sein

Mit 92,1 Prozent sprechen sich fast alle befragten willhaben-
UserInnen für einen Gebrauchtwagen als erstes eigenes Auto aus. Dazu
passt auch das Budget: In Summe haben zwei Drittel der
AutofahrerInnen für ihr erstes Auto „weniger als 5.000 Euro“
ausgegeben, knapp jede/r Vierte sogar „höchstens 1.000 Euro“. 15,6
Prozent investierten „zwischen 5.001 und 10.000 Euro“, 8,3 Prozent
„mehr als 10.000 Euro“ und 6 Prozent „mehr als 20.000 Euro“.

Wie viel Geld für den ersten PKW in die Hand genommen wurde,
hängt dabei naturgemäß stark vom Alter der Befragten bzw. vom
Zeitpunkt des Kaufs und damit verbundenen Preissteigerungen ab:
Während 42,8 Prozent der 17- bis 29-Jährigen Befragten für ihr erstes
Auto mehr als 5.000 Euro bezahlt haben, waren es bei den über 50- bis
59-Jährigen nur 25,3 Prozent.

Geht es um die sogenannte Total Cost of Ownership, also die
laufenden Kosten eines Autos wie die monatlichen Ausgaben für Sprit
bzw. Strom, Versicherung, Pickerl und Co., zeigen sich heimische
FahranfängerInnen überwiegend gut informiert: Zwei Drittel geben an,
diese Kosten vor dem Kauf „sehr treffend“ (39 Prozent) oder „eher
treffend“ (27,1 Prozent) eingeschätzt zu haben. Die Kosten „eher
unterschätzt“ oder „deutlich unterschätzt“ zu haben, berichten in
Summe nur etwa ein Sechstel der Befragten, der Rest „hatte vorher
keine konkrete Vorstellung von den Kosten“.

Zwtl.: L17 boomt und damit auch die „Hotel Mama und Papa“-
Finanzierung

Die aktuellen Daten der Statistik Austria zeigen außerdem, dass
die Anzahl der vorgezogenen Pkw-Führerscheine ab 17 Jahren (L17) 2025
um sechs Prozent gestiegen sind, das ist der höchste Wert seit Beginn
der digitalen Aufzeichnungen im Jahr 2006. Zum wachsenden Anteil der
besonders jungen LenkerInnen passt, dass die Familie beim ersten Auto
oft etwas zuschießt: Bei 22,8 Prozent der befragten willhaben-
UserInnen war das erste Auto „ein Geschenk der Eltern bzw. der
Familie“, bei 16,2 Prozent haben Angehörige „einen Teil
beigesteuert“. Die Mehrheit greift dennoch auf das eigene Ersparte
zurück: Knapp zwei Drittel (64,2 Prozent) haben ihr erstes Auto (auch
) aus „eigenen Ersparnissen finanziert“. „Kredit“ (5,2 Prozent),
„Leasing“ (3,4 Prozent), ein „Autokredit über den Händler“ (1,3
Prozent), ein „Erbe“ (1,2 Prozent) oder ein „Auto-Abo“ (0,3 Prozent)
spielen hingegen kaum eine Rolle, Mehrfachnennungen waren hier
möglich.

Methodik

Für die Erhebung befragte willhaben im September 2026 1.204
UserInnen zum Thema „Erstes eigenes Auto“.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at