Wiener Netze: Bestwert bei Stromstörungen 2025

Wien (OTS) – Die alljährlich von der Regulierungsbehörde publizierte
Ausfall- und
Störungsstatistik beschäftigt sich mit der Sicherheit der
Stromversorgung in Österreich. Nach Bundesländern aufgeschlüsselt
wird ausgewiesen, wie viele ungeplante Versorgungsunterbrechungen
über ein Kalenderjahr gesehen vorkommen. Österreich hat traditionell
Top-Werte im internationalen Vergleich. Hierzulande müssen Stromkund*
innen im Schnitt lediglich rund 17 Minuten im Jahr ohne Strom
auskommen. Die Wahrscheinlichkeit, überhaupt von einer
Versorgungsunterbrechung betroffen zu sein, ist sehr gering. „Dass
Wien zu den Städten mit der höchsten Versorgungssicherheit zählt und
Stromausfälle die absolute Ausnahme bleiben, ist kein Zufall, sondern
das Ergebnis konsequenter Investitionen in unsere Infrastruktur. Bis
2030 investieren die Wiener Stadtwerke mehr als 10,7 Milliarden Euro
– die Hälfte davon fließt direkt in Netze und Energie. So sichern wir
die stabile Versorgung der Stadt auch für kommende Generationen“,
sagt Peter Weinelt, Generaldirektor der Wiener Stadtwerke.

Zwtl.: Wien mit Top-Werten im Österreich-Vergleich: 2025 markiert
bisherigen Tiefstwert

Im Jahr 2025 erreichten die Wiener Netze einen Rekordwert. „Die
Kennzahl SAIDI gibt an, wie lange Stromkund*innen, wenn von einer
Stromstörung betroffen, ungeplant nicht versorgt waren“, erklärt
Gerhard Fida, Vorsitzender der Wiener Netze Geschäftsführung. „Nur
14,46 Minuten war die durchschnittliche Dauer von
Versorgungsunterbrechungen im Jahr 2025. Das ist ein absoluter
Bestwert und bescheinigt den Wiener*innen eine sehr stabile und
sichere Stromversorgung.“ Wien lag damit auch unter dem Bundesschnitt
von 16,62 Minuten. Im Versorgungsgebiet der Wiener Netze ist man
außerdem statistisch gesehen nur etwa alle 4 Jahre überhaupt von
einem Stromausfall betroffen.

Zwtl.: Netzinvestitionen machen sich bezahlt

Rund 490 Mio. Euro jährlich investieren die Wiener Netze in ihre
Infrastruktur. Etwa dreiviertel davon fließen in das Stromnetz. „Wir
modernisieren unsere Anlagen laufend, investieren in die
Digitalisierung des Netzes und bauen es aus“, so Fida. „Denn ein
starkes und leistungsfähiges Stromnetz ist die Grundlage jeder
funktionierenden Stadt.“ Diese Investitionen machen sich bezahlt,
halten sie doch die Versorgungssicherheit auf dem in Wien gewohnt
hohen Niveau. Bis 2040 bauen die Wiener Netze etwa 13 neue
Umspannwerke, die als Stromverteilzentren die neu hinzukommende
Energie aus Sonne und Windkraft in die Wiener Betriebe und Haushalte
bringen. Digitale Transformatoren, die zentral aus der Ferne
gesteuert werden können, machen das Wiener Stromnetz flexibler und
sicherer. „Angesichts eines Energiewende-bedingt steigenden
Strombedarfs ist der Ausbau und die Verstärkung des Stromnetzes von
entscheidender Bedeutung“, so Fida weiter. „Die Intelligenz im Netz
macht uns außerdem noch schneller bei der Behebung von
Stromstörungen.“

zukunft.wienernetze.at

www.e-control.at/ausfall-und-stoerungsstatistik

Zwtl.: Über die Wiener Netze GmbH:

Die Wiener Netze sind Österreichs größter Netzbetreiber – sie
bringen Strom, Gas, Fernwärme und Daten dorthin, wo sie gebraucht
werden. Investitionen von mehr als 490 Millionen Euro jährlich
fließen in die Instandhaltung und den Ausbau der Netze. Mehr als 2
Millionen KundInnen in Wien, Teilen Niederösterreichs und des
Burgenlands profitieren von höchster Versorgungsqualität. Die Wiener
Netze sind ein Unternehmen der Wiener Stadtwerke-Gruppe, dem größten
Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien.