Wien (OTS) – Beim diesjährigen „Kindertag der Industrie“, der am 24.
und 25. Juni
im Wiener Haus der Industrie stattfand, waren erneut mehr als 1.000
Kinder mit Begeisterung dabei. Die Veranstaltung wurde von der
Industriellenvereinigung (IV) gemeinsam mit Science Pool organisiert.
Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für technische und
naturwissenschaftliche Themen zu begeistern – ein entscheidender
Beitrag zur Nachwuchsförderung in der Industrie.
Der „Kindertag der Industrie“ hat sich als Plattform etabliert,
um bei Kindern im Alter von 5 bis 14 Jahren Neugier für die MINT-
Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu
wecken. In verschiedenen Junior-Labs und Workshops erforschten die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer spannende Fragestellungen rund um
Künstliche Intelligenz, Luftfahrt, Robotik und Naturwissenschaften.
Vielfältiges Programm: Von KI bis zur fliegenden Eierspeis
Das Programm 2026 bot eine breite Palette an Erlebnissen, bei
denen Forschung und Industrie für Kinder greifbar wurden. Das AIT
Austrian Institute of Technology zeigte im Workshop „AI for Making“,
wie Künstliche Intelligenz in der Praxis eingesetzt wird. Austrian
Airlines gewährte mit „Flugzeuge und Technik“ Einblicke in die
faszinierende Welt der Luftfahrt. voestalpine High Performance Metals
lud ins „DIGI-Das Robo-Lab“ ein, während man bei der Energie AG
Oberösterreich klimafreundliche Energie selbst erleben konnte. UNIQA,
Wiener Stadtwerke und die OMV gaben einen Einblick in ihre
unternehmenseigene Welt und Infineon Technologies Austria AG erklärte
anschaulich, welche Sensoren ein Smart Car zum selbstständigen Fahren
benötigt. Wie ein Medikament entsteht, lernten die Kids bei
Boehringer Ingelheim und sie reisten viel: mit der ÖBB ins
ZUGiversum, mit FACC in ein Abenteuer über den Wolken und mit Siemens
in der Sphero Bolt Ralley.
Ein besonderes Highlight war die „Faszinierende Rallye der
Naturwissenschaften“ mit vier abwechslungsreichen Stationen, die sich
speziell an die jüngere Altersgruppe von 5 bis 10 Jahren richtete:
Passend zur laufenden FIFA Fußball-WM bauten die Kinder einen Mini-
Wuzzler, experimentierten mit Trockeneis – und wagten sich an ein
Highlight des Kindertags: Bei der „fliegenden Eierspeis“ galt es,
rohe Eier mit verschiedenen Materialien und Flughilfen so zu
präparieren, dass sie den Wurf von der Galerie in den großen Festsaal
des Hauses der Industrie unbeschadet überstehen. Der hauseigene
Rekord aus dem Vorjahr war das erklärte Ziel – für die teilnehmenden
Kinder ein Riesenspaß.
Neumayer: MINT-Förderung als Standortinvestition
„Wir investieren heute in die Fachkräfte von morgen. Kinder, die
früh erleben, wie faszinierend Naturwissenschaften und Technik sein
können, sind die Ingenieurinnen, Forscherinnen und Unternehmer von
übermorgen. Der Kindertag der Industrie zeigt eindrucksvoll, wie
Wirtschaft und Bildung gemeinsam Begeisterung wecken können – und das
ist kein Nice-to-have, sondern ein Gebot für die Zukunft des
Wirtschaftsstandorts Österreich“, so IV-Generalsekretär Christoph
Neumayer.
Industrie hautnah erleben – mit starken Partnern
Ermöglicht wurde das vielfältige Programm durch das Engagement
zahlreicher Unternehmen und Organisationen (in alphabetischer
Reihenfolge): AIT Austrian Institute of Technology, Austrian Airlines
AG, Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co, KG, Energie AG
Oberösterreich, FACC, Infineon Technologies Austria AG, ÖBB, OMV AG,
Siemens AG Österreich, UNIQA Insurance Group, voestalpine High
Performance Metals und die Wiener Stadtwerke.
Fotos vom Kindertag der Industrie finden Sie HIER .