AK: Black Friday-Wahnsinn – nicht auf Tricks hereinfallen!

Wien (OTS) – Black Friday steht vor der Tür – und mit ihm eine Flut
an Rabatten,
die mehr Schein als Sein sind. Hinter Countdowns, Super-Deals und
limitierten Angeboten lauern Fake-Rabatte und teure Fallen im Netz,
warnt die AK. Konsument:innen sollen schnell klicken. Die AK rät:
Nicht drängen lassen, Preise checken, Kleingedrucktes lesen – und
sich fragen, ob man das Produkt wirklich braucht.

Am 28. November ist Black Friday – bereits davor und danach gibt
es zahlreiche Schnäppchen, die oft reine Augenauswischerei sind. „Wo
Angebot draufsteht, ist nicht zwangsläufig ein Angebot drin“, warnt
AK Konsument:innenschützer Jakob Kalina.

Was steckt hinter den Black Friday-Angeboten?

+ Zeit lassen: Nicht jeder Countdown und jedes angeblich
limitierte Angebot ist ein echtes Schnäppchen! Übrigens:
Händler:innen müssen immer den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage
angeben und dürfen ihre Preisermäßigungen auch nur im Verhältnis dazu
bewerben. Das zeigt Ihnen, ob es sich wirklich um ein Schnäppchen
handelt.

+ Preise im Auge behalten: Prüfen Sie die Preisentwicklungen auf
Plattformen wie geizhals.at oder idealo.at. Stellen Sie einen
Preisalarm ein. Sie werden informiert, sobald es das Produkt zu dem
von Ihnen festgelegten Preis gibt – unabhängig vom Black Friday.

+ Kleingedrucktes lesen: „Bis zu minus 60 %“ klingt verlockend,
gilt aber oft nur für ein paar Ladenhüter. Werfen Sie einen Blick ins
Kleingedruckte!

+ Rücksendekosten, Zoll & Co. beachten: Was wie ein Schnäppchen
wirkt, kann durch hohe Versandkosten, Zollgebühren oder
Rücksendekosten zur teuren Falle werden – besonders bei Bestellungen
aus dem EU-Ausland. Das Kleingedruckte lesen!

+ Rücktrittsrecht kennen: Online gilt grundsätzlich ein 14-
tägiges Rücktrittsrecht ab Erhalt der Ware. Prüfen Sie vor dem Kauf,
wohin die Rücksendung der Ware geht. Fehlen klare Angaben oder müssen
Sie das Paket nach Asien oder in andere EU-Drittstaaten
zurückschicken, wird’s richtig teuer. Übrigens: Im Laden gibt es kein
Rücktrittsrecht, außer die Geschäfte räumen es Ihnen freiwillig ein.

+ Fake-Shops entlarven: Mega günstige Preise? Finger weg!
Betrügerische Fake-Shops versuchen, Ihnen Geld und persönliche Daten
zu entlocken. Prüfen Sie Shop-Bewertungen und leisten Sie keine
Vorauszahlungen. Checken Sie den Shop unter
www.fakeshop.at/shopcheck/ .

+ Reparieren statt Wegwerfen: Bevor Sie Kleidung oder
Elektrogeräte aussortieren, immer Gewährleistungsrechte oder
Reparaturmöglichkeiten ausloten. Im Schadensfall heißt es oft:
„Verschleißteil – keine Leistung!“ Bei Mängeln haben Sie jedoch ein
gesetzliches Recht auf Gewährleistung – bis zu zwei Jahre. Lassen Sie
sich deshalb nicht verunsichern. Überlegenswert sind auch
Tauschbörsen oder Leihgeräte.

+ Warenkorb prüfen: Beim Onlineshoppen lohnt sich ein kritischer
Blick in den Warenkorb! Oft schleichen sich unbemerkt Zusatzprodukte
ein oder werden teure Garantieverlängerungen angeboten, die selten
echten Nutzen bringen.