Wien (OTS) – „Österreich braucht zu jeder Zeit ein starkes und
wehrhaftes
Bundesheer zum Schutz unserer Bevölkerung und Demokratie. Die ÖVP
spricht sich klar für eine Verlängerung des Wehrdienstes und für die
Empfehlung der Wehrdienstreformkommission, dem Modell „Österreich
PLUS“ (8 Monate Grundwehrdienst + 2 Monate Milizübungen und 12 Monate
Zivildienst) aus. Während sich Bundespräsident Alexander Van der
Bellen ebenfalls für eine Verlängerung des Wehrdienstes ausgesprochen
hat, üben sich die anderen Parteien seit der Vorstellung der
Ergebnisse der Wehrdienstreformkommission in unklaren Aussagen über
ihre Positionen“, so der Wehrsprecher der Volkspartei Friedrich
Ofenauer nach den Verhandlungen zum Wehr- und Zivildienst.
„Angesichts der aktuellen geopolitischen Umbrüche müssen rasch
fundierte politische Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden.
Es sind nun alle Parteien gefordert, sich klar zu bekennen. Die
jungen Männer, die durch ihren Wehrdienst die Sicherheit und
Verteidigungsfähigkeit unseres Landes gewährleisten, haben ein Recht
darauf, Klarheit darüber zu bekommen, wie lange sie künftig Wehr-
oder Zivildienst leisten. Die bisher schwierige Entscheidungsfindung,
welches Modell umgesetzt werden soll, zeigt, dass die Forderung von
Bundeskanzler Christian Stocker nach einer Volksbefragung richtig
ist. Schließlich geht es darum, Verantwortung für die Sicherheit in
unserem Land zu übernehmen und rasch in die Umsetzung der
Wehrdienstreform zu kommen“, betont Ofenauer abschließend. (Schluss)
