Wien (OTS) – Der Kongresstag „Radiologie & Nuklearmedizin 2026“ der
Vinzenz Gruppe
stand heuer ganz im Zeichen des klinischen Mehrwerts moderner
Bildgebung. Unter dem Titel „Radiologie Update 2026“ versammelten
sich am Freitag, 17. April 2026, im Seminarzentrum des Krankenhauses
der Barmherzigen Schwestern Ried zahlreiche Expert*innen aus
Radiologie, Nuklearmedizin sowie angrenzenden Fachdisziplinen, um
aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und praxisrelevante
Erkenntnisse zu teilen.
Unter der Kongresspräsidentschaft von Prim. Priv.-Doz. Dr. Claus
Kölblinger bot die Veranstaltung ein dichtes und vielseitiges
Programm, das insbesondere die enge Verzahnung von Diagnostik und
klinischem Management in den Mittelpunkt stellte. Primar Kölblinger
betonte dabei: „Der Kongresstag ist eine zentrale Plattform, um
Wissen zu bündeln, neue Impulse für die klinische Praxis zu setzen
und die Vernetzung innerhalb der radiologischen Community zu
stärken.“ Ziel war es, den unmittelbaren Nutzen radiologischer und
nuklearmedizinischer Verfahren für Therapieentscheidungen und Patient
*innenversorgung aufzuzeigen.
Zwtl.: Fokus auf onkologische Bildgebung
Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf der Bildgebung bei
onkologischen Erkrankungen. In mehreren Sessions wurden aktuelle
Ansätze zur Diagnostik von Tumoren im Abdomen, im uro-genitalen
Bereich sowie bei Knochen- und Hirntumoren beleuchtet. Besonderes
Augenmerk galt dabei der Frage, wie bildgebende Verfahren zur
optimalen Steuerung des weiteren klinischen Managements beitragen
können.
Diskutiert wurden unter anderem Differenzierungen zwischen gut-
und bösartigen Diagnosen, moderne Kriterien in der Prostata-MRT sowie
der Einsatz von PET-CT bei komplexen Tumorerkrankungen. Die
interdisziplinäre Perspektive – unter Einbindung von Urologie und
Orthopädie – wurde von den Teilnehmer*innen besonders geschätzt und
als zentral für eine zeitgemäße Patient*innenversorgung
hervorgehoben.
Zwtl.: Innovationen in der interventionellen Radiologie
Der zweite große Themenblock widmete sich der kardiovaskulären
und interventionellen Radiologie. Im Fokus standen aktuelle
Entwicklungen wie die Gelenks- und Prostataembolisation sowie neue
Erkenntnisse rund um den Carotis-Stent, dessen Renaissance intensiv
diskutiert wurde.
Die Vorträge zeigten eindrucksvoll, wie minimalinvasive Verfahren
zunehmend an Bedeutung gewinnen und neue Therapieoptionen eröffnen.
Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig eine sorgfältige Patient*
innenselektion und interdisziplinäre Abstimmung für den
Behandlungserfolg sind.
Zwtl.: Breites Themenspektrum und intensiver Austausch
Ergänzt wurde das Programm durch Beiträge zu koronarer CT-
Diagnostik sowie neuroradiologischen Fragestellungen. Neben den
fachlichen Inhalten bot der Kongresstag auch ausreichend Raum für
Diskussionen, Austausch und Vernetzung zwischen den Teilnehmer*innen
und Vortragenden.
Zwtl.: Wertvoller Kongresstag für Fachpersonal
Mit dem „Radiologie Update 2026“ hat die Vinzenz Gruppe
eindrucksvoll gezeigt, wie praxisnahe Wissensvermittlung,
wissenschaftliche Exzellenz und interdisziplinärer Austausch
erfolgreich miteinander verbunden werden können. Die Veranstaltung
setzte nicht nur aktuelle fachliche Impulse, sondern stärkte auch
nachhaltig die Vernetzung innerhalb der radiologischen und
medizinischen Community.
Angesichts des großen Interesses und der durchwegs positiven
Resonanz blicken die Veranstalter*innen mit Zuversicht in die Zukunft
– mit dem klaren Ziel, auch in den kommenden Jahren eine Plattform
für hochkarätige Fortbildung und richtungsweisenden Dialog zu bieten.
