Wien (OTS) – „Die Wienerinnen und Wiener sind beinahe monatlich mit
neuen Gebühren
und höheren Belastungen konfrontiert. Gleichzeitig verschärft sich
die finanzielle Situation der Stadt dramatisch. Statt endlich bei
Ausgaben und Strukturen anzusetzen, suchen SPÖ und Neos immer neue
Einnahmequellen. Die geplante Kultursteuer ist der nächste Auswuchs
dieser Politik“, so Landesparteiobmann Markus Figl.
Mit einer neuen Abgabe auf Eintrittskarten soll der Besuch von
Konzerten, Museen, Theatern und Kinos verteuert werden. Zusätzlich
würde die Einführung einer neuen Abgabe weiteren bürokratischen
Aufwand verursachen. Auch führende Wiener Kulturinstitutionen warnen
bereits vor den Auswirkungen und sprechen von existenzbedrohenden
Auswirkungen.
„Es ist widersinnig, die Kultur fördern zu wollen und
gleichzeitig den Zugang zu ihr zu verteuern. SPÖ und Neos müssen
stattdessen klare Prioritäten im bestehenden Kulturbudget setzen und
ihre Förderpolitik kritisch überprüfen. Eine neue Abgabe einzuführen
und gleichzeitig zahlreiche linksideologische Projekte weiter zu
fördern, ist der falsche Weg“, so Kultursprecherin Gemeinderätin
Judith Edelmann.
Aktuelle Stunde und Offener Brief
Die Wiener Volkspartei wird die Kultursteuer daher in der
Aktuellen Stunde der kommenden Sitzung des Wiener Landtags
thematisieren. Gleichzeitig wird Bürgermeister Michael Ludwig in
einem Offenen Brief aufgefordert, die Pläne vom Tisch zu nehmen.
Vertreterinnen und Vertreter aus Kunst und Kultur sowie alle weiteren
Betroffenen und Unterstützer sind eingeladen, den Offenen Brief zu
unterzeichnen.
„SPÖ und Neos verkaufen mit der neuen Kultursteuer ein Stück weit
die kulturelle Seele Wiens, nur um die finanziellen Löcher der Stadt
zu stopfen. Eine nachhaltige Budgetsanierung beginnt bei den eigenen
Ausgaben und Strukturen und nicht mit immer neuen Rechnungen für die
Wienerinnen und Wiener“, so Figl und Edelmann abschließend.
Der Offene Brief kann hier unterzeichnet werden: Nein zur Kultur-
Steuer | Die Wiener Volkspartei
