Wien (OTS) – Seit 20 Jahren fördert der Österreichische Musikfonds
professionelle
heimische Musikproduktionen, Live-Tourneen sowie Vermarktungs- und
Internationalisierungsmaßnahmen. In dieser Zeit wurden 1.242
Produktionen mit insgesamt 15,5 Millionen Euro unterstützt und 2,1
Millionen Euro für 365 Tourneen mit mehr als 3.000 Konzerten
ausgeschüttet. Das Jubiläum wurde am 12.November mit einem
Branchenfest im Wiener Radiokulturhaus ausgiebig gefeiert und
präsentiert sich der Musikfonds in neuem Gewand.
Bei einem Jubiläumsfest mit geladenen Musikschaffenden sowie
Vertreterinnen und Vertretern aus Musikwirtschaft und
Musikinstitutionen feierte der Musikfonds das 20.Jahr seines Bestens.
In diesem Rahmen bekräftigte Vizekanzler und Kulturminister Andreas
Babler die ungekürzte Weiterdotierung des Musikfonds für das Jahr
2026 und lud alle in der Musikszene und Musikbranche Tätigen ein, an
einer soeben gestarteten Umfrage zum Musikstandort Österreich
teilzunehmen und sich so aktiv in den Entstehungsprozess einer
Musikstrategie für Österreich einzubringen.
„Ohne Musikfonds hätte es die geförderten Produktionen nicht oder
nicht in der letztendlichen Qualität gegeben. Unsere Förderung hat
viele musikalische Karrieren beflügelt und zum Erfolg maßgeblich
beigetragen“, zieht Musikfonds-Geschäftsführer Harry Fuchs Bilanz.
Die vergebenen Förderungen umfassen alle musikalischen Genres, von
der zeitgenössischen, experimentellen und klassischen Musik über
Jazz, Avantgarde, World-, Volks-, Dialekt- und Blasmusik, bis hin zu
allen Spielarten der Indie-, Rock- und Popmusik, samt aller Crossover
-Varianten dazwischen.
Der Musikfonds bietet im Sinne eines Modulsystems bestmögliche
Unterstützung zur Entwicklung von musikalischen Karrieren. Die
Programme reichen von der Produktionsförderung und einem Inlands- und
Auslandstoursupport über das Vermarktungsförderungsprogramm OMF+ bis
hin zu Impulsförderungen und Exportunterstützung. Letzteres unter der
gemeinsam mit music austria geführten Dachmarke Austrian Music
Export.
Anlässlich des Jubiläums wurde das Design des Musikfonds
aufgefrischt. Neben neuem Logo präsentiert sich auch die Website in
neuem Gewand und bietet noch kompakter und übersichtlicher alle
Informationen zu den Förderprogrammen und eine umfangreiche
Darstellung der geförderten Projekte.
Das Budget des Musikfonds hat sich seit der Gründung von jährlich
560.000 auf 2,2 Millionen Euro fast vervierfacht. Damit konnte das
Portfolio von einem auf fünf Förderprogramme ausgeweitet werden.
Der Förderbedarf ist allerdings deutlich höher, als das
derzeitige Budget abdeckt. „Die in einem Entschließungsantrag aller
Parteien angestrebte und vom Kulturministerium in Angriff genommene
Entwicklung einer Musikstrategie lässt hoffen“, ist Fuchs
zuversichtlich: „Wir sehen Musikförderung als ganzheitliche Aufgabe
an, die alle Bereiche der Entstehungs- und Verwertungskette umfasst.
In einer nachhaltigen Standortstrategie ist jedenfalls neben der
finanziellen Förderung auch die musikalische Ausbildung, die
Qualifizierung der Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer sowie ein
enger Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Branche
unabdingbare Voraussetzung für Erfolg. Der Musikfonds wird jedenfalls
in Zukunft mehr denn je ein maßgeblicher Baustein für eine starke
heimische Musikszene und Musikbranche sein“.
Zwtl.: Über den Österreichischen Musikfonds
Der Österreichische Musikfonds wurde 2005 als public-private-
partnership zwischen dem Bund und namhaften Institutionen des
österreichischen Musiklebens zur Förderung professioneller
österreichischer Musikproduktionen ins Leben gerufen. Er steht allen
in Österreich lebenden musikschaffenden Urheberinnen und Urhebern,
Interpretinnen und Interpreten, Musikproduzentinnen und Produzenten,
Musikverlagen und Labels offen.
Die Träger und finanzierenden Partner des Musikfonds sind das
Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport und von
Seiten der Verwertungsgesellschaften und Interessensvertretungen die
AKM, der Fachverband der Film-& Musikwirtschaft, die LSG
Interpreten/OESTIG, die LSG Produzenten/IFPI sowie der SKE-Fonds der
Austro Mechana.




