Wien (OTS) – Hitze, Dürre, Waldbrände und Wasserknappheit haben auch
in diesem
Sommer deutlich gemacht: Der Klimawandel ist längst Realität und
verlangt rasches Handeln. Dafür braucht es wissenschaftlich fundierte
Lösungen, die Klimaschutz und Klimawandelanpassung voranbringen.
Genau hier setzt das Österreichische Klimaforschungsprogramm (ACRP)
des Klima- und Energiefonds an. Insgesamt stehen dafür 2,7 Millionen
Euro, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und
Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und
Wasserwirtschaft (BMLUK), zur Verfügung.
Mit dem Austrian Climate Research Programme fördert der Klima-
und Energiefonds Projekte, die wissenschaftliche Grundlagen für
wirksame Maßnahmen im Klimaschutz und in der Klimawandelanpassung
schaffen und so zur Bekämpfung des Klimawandels in Österreich
beitragen. Der aktuelle IPCC Assessment Report und der Zweite
Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel (AAR2)
unterstreichen die zentrale Rolle der Forschung bei der Bewältigung
der Klimakrise und den dringenden Handlungsbedarf im Bereich
Klimawandelanpassung, Klimaschutz, und deren Wechselwirkungen.
Umweltminister Norbert Totschnig : „Die Folgen des Klimawandels
sind auch in Österreich deutlich spürbar. Umso wichtiger ist es,
Forschung gezielt dort zu fördern, wo sie konkrete Antworten auf
Fragen zu Klimaschutz, Klimawandelanpassung und die notwendige
Transformation liefert. Mit dem ACRP schaffen wir wichtige
wissenschaftliche Grundlagen für zukunftsweisende Entscheidungen in
Politik und Gesellschaft.“
Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Bernd Vogl : „Mit dem
ACRP fördern wir seit vielen Jahren hochwertige und
anwendungsorientierte Klimaforschung in Österreich. Dadurch konnte
eine international anerkannte Forschungscommunity aufgebaut werden.
Mit der Fortführung des Programms stärken wir die österreichische
Forschungskompetenz und ihre Einbindung in internationale
Forschungskooperationen. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind eine
wichtige Grundlage für gute Entscheidungen in der Klimapolitik. Sie
helfen dabei, Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen gezielt zu planen
und wirksam umzusetzen.“
Zwtl.: Details zum Austrian Climate Research Programme (ACRP)
Das ACRP ist auf nationaler Ebene das wichtigste
Klimaforschungsprogramm und trägt dazu bei, Ursachen und Auswirkungen
des Klimawandels in Österreich besser zu verstehen. Es liefert
wissenschaftliche Erkenntnisse zu Klimaschutz und
Klimawandelanpassung und untersucht deren Wechselwirkungen. Damit
schafft das ACRP wichtige Grundlagen für die Umsetzung der
österreichischen Anpassungsstrategie, des Nationalen Energie- und
Klimaplans (NEKP) und des Pariser Übereinkommens. Zugleich stärkt das
Programm Österreich langfristig als Wissenschafts- und
Innovationsstandort.
Die 19. Ausschreibung 2026 umfasst drei Schwerpunkte:
– Das Klimasystem und die Folgen des Klimawandels verstehen
– Gezielte Unterstützung für die österreichische Politik
– Transformativer Wandel
Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung werden zwei Projektformate
angeboten:
– „Kompakte Projekte“ mit einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten und
einer maximalen Förderung von 240.000 Euro
– „Erweiterte Projekte“ mit einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten und
einer Förderung von mindestens 240.000 Euro bis maximal 340.000 Euro
Für erweiterte Projekte sind rund 1 Million Euro reserviert.
Die Anträge für das Förderprogramm ACRP 2026 müssen bis 17.
Dezember 2026, 12:00 Uhr, mittels FFG eCall eingereicht werden.
Details zur Ausschreibung:
https://www.klimafonds.gv.at/foerderung/acrp-2026/
Leitfaden ACRP 2026: https://www.klimafonds.gv.at/wp-
content/uploads/2026/09/Leitfaden_ACRP_2026.pdf
Noch bis 1. Oktober 2026 läuft die aktuelle StartClim-
Ausschreibung. StartClim bietet die Möglichkeit, innovative
Forschungsideen zu pilotieren und erste wissenschaftliche Grundlagen
für die Bewältigung des Klimawandels zu schaffen:
www.klimafonds.gv.at/foerderung/startclim-2026/
