ÖAMTC-Pannenhilfe war 2025 mehr als 700.000-mal österreichweit im Einsatz

Wien (OTS) – Die „Gelben Engel“ des ÖAMTC waren auch im Jahr 2025
fast
ununterbrochen im Einsatz: Insgesamt rückten die Pannenhelfer:innen
des Mobilitätsclubs in ganz Österreich 700.881-mal aus, um den
Mitgliedern schnell und zuverlässig zu helfen. Das entspricht
durchschnittlich 1.920 Einsätzen pro Tag, was eine leichte Steigerung
im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Zwtl.: Hochbetrieb an Spitzentagen: 3.500 Einsätze in ganz
Österreich

Der Dezember 2025 erwies sich als besonders herausfordernd für
die ÖAMTC-Pannenhilfe: Insgesamt 65.040 Einsätze machten ihn zum
einsatzstärksten Monat des Jahres, dicht gefolgt vom Jänner mit
63.200 und August mit 63.098 Einsätzen. Oliver Danninger, Leiter des
Bereichs Technik beim Mobilitätsclub, fasst zusammen: “Das Jahr 2025
endete mit einem besonders einsatzreichen Dezember – und das neue
Jahr hat aufgrund der Kälte ebenso intensiv begonnen. Die Kombination
aus frostiger Kälte und erhöhter Anfälligkeit von Autobatterien
sorgte dafür, dass unsere Pannenhelfer:innen alle Hände voll zu tun
haben.”

Zu den Tagen mit den meisten Einsätzen im Jahr 2025 gehörten der
2. Jänner, der 24. November sowie der 29. Dezember, an denen der
ÖAMTC jeweils rund 3.500 Einsätze verzeichnete. Der ÖAMTC-Experte
erklärt: “Extreme Temperaturen, sei es die klirrende Kälte im Winter
oder die große Hitze im Sommer, führen in Verbindung mit dem starken
Urlaubsverkehr zu erhöhtem Pannenaufkommen.”

Zwtl.: Über 271.000 Abschleppungen im Jahr 2025

Auch der Abschleppdienst war im Jahr 2025 stark gefordert:
Insgesamt 271.323-mal wurde er österreichweit gerufen, was eine
Steigerung von 3.557 Einsätzen im Vergleich zu 2024 bedeutet. Wenn
eine Panne nicht direkt vor Ort behoben werden kann, wird das
Fahrzeug in die nächstgelegene Werkstatt abgeschleppt. Darüber hinaus
leistet der Abschleppdienst auch bei geplanten Nothilfen
Unterstützung, beispielsweise nach Falschbetankungen oder ähnlichen
Schadensfällen.

Zwtl.: Batterieprobleme dominieren weiterhin die Pannenstatistik

Die häufigste Ursache für Pannen im Jahr 2025 war erneut die
Starterbatterie. „Batterieprobleme sind ein ganzjähriges Thema und
waren auch 2025 die häufigste Ursache für Pannen“, erklärt Oliver
Danninger. Etwa ein Drittel aller Einsätze war auf schwache, leere
oder defekte Batterien zurückzuführen. Besonders an sehr kalten
Wintertagen zeigt sich deren Anfälligkeit. Danninger empfiehlt: “Vor
längeren Fahrten, wie zum Beispiel in den Winterurlaub, ist ein
Fahrzeug-Check besonders wichtig.”

Im Jahr 2025 zählten neben Batterieproblemen auch Schwierigkeiten
mit dem Motor und Reifenschäden zu den häufigsten Pannenursachen.
Motorprobleme führten zu 22 Prozent der Einsätze, während zehn
Prozent der Pannen auf defekte Reifen zurückzuführen waren.

Zwtl.: Die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe von 1. Jänner bis
31. Dezember 2025 im Bundesländervergleich

Bundesland Anzahl Tagesschnitt *
Wien 162.649 446
Niederösterreich 140.249 384
Oberösterreich 109.242 299
Steiermark 88.359 242
Tirol 63.430 174
Kärnten 50.495 138
Salzburg 41.624 114
Vorarlberg 23.265 64
Burgenland 21.568 59
Österreich 700.881 1.920

* gerundet