Neue Studie: Mehrheit der Österreicher will aus Öl- und Gasheizungen aussteigen (FOTO)

Linz (OTS) – Linz (ots)

– 73% der Menschen wollen Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen
beschleunigen

– „Energie-Trendmonitor 2026 Österreich“ liefert neue Ergebnisse

– Absatz fossiler Heizungen 2025: +13% (Verband „Wärmepumpe Austria“)

73 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wollen den
Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen stärker vorantreiben, um den
Klimawandel zu bekämpfen. Das zeigt die bevölkerungsrepräsentative
Umfrage „Energie-Trendmonitor 2026 Österreich“. Im Jahr 2025 wurden
laut „Wärmepumpe Austria“ noch 57.000 erneuerbare Heizungen
installiert – das sind 24 Prozent weniger als im Vorjahr. Wichtiger
Grund: Die Bundesförderung startete erst im November wieder neu. Die
Zahl der abgesetzten und installierten Öl- und Gaskessel stieg im
selben Zeitraum um 13 Prozent auf 35.000 Stück, zeigen Berechnungen
des Branchenverbands.

„Die Menschen in Österreich stehen nach wie vor hinter dem Ziel,
auf umweltfreundliche Heizungen umzusteigen, um die Energiewende im
Gebäudebereich voranzubringen“, sagt Thomas Mader, Geschäftsführer
von Stiebel Eltron Österreich. „Das geht klar aus dem jüngsten
Energie-Trendmonitor hervor. Wichtige Motive für eine Investition in
klimafreundliche Heizungen sind, Kosten bei den CO2-Emissionen zu
sparen und das Klima zu schützen.“

63% der Verbraucher würden heute Wärmepumpe wählen – nur 23% eine
Gasheizung

Befragt nach dem aktuell bevorzugten Heizungssystem, sagen 63
Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher, sie würden sich heute
für eine Wärmepumpe entscheiden, nur 23 Prozent würden laut Umfrage
eine Gasheizung und 16 Prozent eine Ölheizung einbauen.

Verlässliche Förderpolitik wichtig

„Die Entwicklung am Heizungsmarkt 2025 zeigt, wie wichtig eine
verlässliche Förderpolitik und Planungssicherheit für die Menschen
sind“, sagt Mader. „Die neue Bundesförderung ist nach einem De-facto-
Stopp im Vorjahr erst im November wieder angelaufen. Ein solches
Stopp-and-Go gilt es im laufenden Jahr in jedem Fall zu verhindern.
Ansonsten entfernen wir uns vom Ziel der Klimaneutralität, anstatt
Fortschritte zu machen. Durch hohe Klimafolgekosten und EU-
Strafzahlungen wird das unter dem Strich teurer werden.“

Laut Umfrage halten es 82 Prozent der Verbraucherinnen und
Verbraucher für richtig, dass die privaten Haushalte staatliche
Förderung für den Heizungstausch erhalten. Für das Jahr 2026 stehen
im Rahmen der Sanierungsoffensive nach derzeitigem Stand noch 121
Millionen Euro an Budgetmitteln für den Kesseltausch zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Förderung gibt es hier: www.stiebel-
eltron.at/foerderung

Über den Energie-Trendmonitor Österreich 2026

Für die Umfrage „Energie-Trendmonitor Österreich 2026“ wurden
bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Österreicherinnen und Österreicher im
Januar 2026 von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel
Eltron befragt.

Über STIEBEL ELTRON

Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen steht Stiebel
Eltron für innovative Lösungen im Bereich Warmwasser, Wärme, Lüftung
und Klima. Dabei verfolgt der Haus- und Systemtechnikanbieter eine
klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable
Haustechnik. Mit rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
weltweit setzt der Konzern mit Hauptsitz in Holzminden/DE von der
Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how.
Die österreichische Niederlassung Stiebel Eltron Gesellschaft mbH in
Hörsching bei Linz, ist die älteste Tochtergesellschaft der Gruppe –
sie wurde bereits 1972 gegründet und gehört zu den führenden
Vertreibern von Wärmepumpen und Lüftungssystemen im Land.