Sankt Pölten (OTS) – Gemeinsam mit Bauherrschaft, Planungsteam,
Handwerkern und weiteren
Projektpartnern fand nun die Gleichenfeier des Zubaus der Klinischen
Abteilung für Strahlentherapie-Radioonkologie im offiziellen Rahmen
statt. Das besondere an dem Zubau: Er wird Platz für zwei weitere
Linearbeschleuniger bieten, um noch mehr Patientinnen und Patienten
mit einer Krebserkrankung versorgen zu können.
„Die Strahlentherapie ist eine zentrale Säule der modernen
Krebsmedizin. Sie verbindet Präzision, Innovation und Menschlichkeit
– und gibt vielen Menschen Hoffnung. Der Ausbau der Strahlentherapie
in Krems ist ein wichtiger Meilenstein für das Klinikum und ein
starkes Signal für eine moderne, wohnortnahe Versorgung in
Niederösterreich“, betont der für die NÖ Kliniken zuständige
Landesrat Anton Kasser.
„Durch moderne Bildgebung und innovative Bestrahlungstechniken
gelingt es uns, Behandlungen zu planen, die genau auf die Bedürfnisse
und die Lebenssituation unserer Patientinnen und Patienten
zugeschnitten sind. Viele Betroffene profitieren dadurch von kürzeren
Therapiezeiten, besseren Heilungschancen und einer deutlich höheren
Lebensqualität. All das gelingt aber auch nur durch die Expertise,
Zusammenarbeit und Empathie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
denen mein größter Dank gilt“, so die Vorständin der NÖ
Landesgesundheitsagentur Mag. jur. Dr. med. Elisabeth Bräutigam, MBA.
Seit Anfang des Jahres laufen die Bauarbeiten zur Erweiterung der
Strahlentherapie um Platz für zwei neue, zusätzliche
Linearbeschleuniger zu schaffen. Ein Linearbeschleuniger wird zur
Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt, indem hochenergetische
Strahlung erzeugt und gezielt auf Tumore gerichtet wird. Das Ziel
ist, die Tumorzellen zu zerstören, während das umliegende gesunde
Gewebe weitgehend geschont wird.
„Die Anschaffung von zwei neuen Linearbeschleunigern stellt eine
wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit und die Qualität der
medizinischen Versorgung dar. An dieser Stelle soll jedoch auch
betont werden, dass die zwei neuen Linearbeschleuniger nicht besser
sind, als die bereits vorhandenen, sondern uns die Möglichkeit
bieten, unser Behandlungsspektrum zu erweitern“, erklärt Petra Georg,
Leiterin der Klinischen Abteilung für Strahlentherapie-Radioonkologie
am Universitätsklinikum Krems und betont weiter „Für uns in der
Strahlentherapie bedeutet dieses neue Gebäude weit mehr als neue
Räume und moderne Technik. Es ist ein Ort, an dem wir Patientinnen
und Patienten begegnen, die oft in schwierigen Lebenssituation stehen
und an dem wir ihnen mit Präzision, Wissen und Menschlichkeit helfen
dürfen.“
Die Erweiterung der Strahlentherapie stellt somit einen wichtigen
Schritt im Bereich der fortschrittlichen Krebstherapien dar und
stärkt den onkologischen Schwerpunkt des Klinikums nachhaltig.
„Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und externen Firmen konnten
wir dieses Projekt, diesen Meilenstein, Schritt für Schritt
erfolgreich umsetzen. So konnten wir auch Lösungen für die räumlichen
Herausforderungen finden. Ich bedanke mich im Namen der Klinikleitung
bei allen beteiligten Personen für ihr unermüdliches Engagement“,
betont Roman Semler, kaufmännischer Direktor des
Universitätsklinikums Krems.




