Lindinger: GenZ bleibt optimistisch – Optimismus und Gestaltungswille vorhanden

Wien (OTS) – Die aktuelle Ö3-Jugendstudie 2026 wurde breit
thematisiert. Das
besondere an den Ergebnissen: 86 Prozent der 16- bis 25-Jährigen
blicken der eigenen Zukunft optimistisch entgegen. “Trotz multipler
Krisen blickt die Mehrheit der GenZ optimistisch in die eigene
Zukunft”, hält ÖVP-Jugendsprecher Abgeordneter zum Nationalrat Klaus
Lindinger fest.

Wie sich die Jungen die Schule der Zukunft wünschen, haben sie
klar artikuliert: Rund 96 Prozent der Befragten wünschen sich mehr
Alltagswissen, wie etwa zu Finanzen oder Verträgen. Des Weiteren
wollen sie mehr diskutieren und mitgestalten sowie fordern sie
praxisnahe Inhalte. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz ist
für die junge Generation selbstverständlich. Sie wünschen sich aber
dazu mehr Kompetenzen, die im Alltag und im späteren Berufsleben
tatsächlich weiterhelfen.

Sicherheit und Sinn statt “Work-Life-Balance”

Im Arbeitsleben steht für 70 Prozent die finanzielle Absicherung
im Vordergrund. Neben dem Sicherheitsaspekt nehmen Wertschätzung und
eine sinnstiftende Tätigkeit zu. Die Ergebnisse zeigen, dass
wirtschaftliche Sicherheit und persönliche Entfaltung für viele kein
Widerspruch sind, sondern zusammen gedacht werden. “Somit wird
deutlich: Die Jungen wollen Leistung erbringen, doch sie soll Sinn
machen”, hebt der Abgeordnete hervor. “Dieser Anspruch sowie das
klare Bekenntnis (78 Prozent), wenn möglich Lebensmittel aus
Österreich zu konsumieren, stimmen mich zuversichtlich”, so
Lindinger. “Das unterstreicht die Bedeutung regionaler Produktion und
zeigt, dass Herkunft und Qualität für junge Menschen eine wichtige
Rolle spielen. Dass so viele junge Menschen bewusst zu heimischen
Lebensmitteln greifen wollen, ist ein starkes Zeichen für unsere
Landwirtschaft. Das zeigt, wie hoch das Vertrauen in die Qualität und
Arbeit unserer bäuerlichen Betriebe ist. Es ist ein klarer Auftrag,
die heimische Produktion zu sichern”, zeigt sich der Jugendsprecher
zuversichtlich.

Interesse an Politik, Vertrauen stärken

Rund drei Viertel der jungen Menschen interessieren sich für
politische Themen, gleichzeitig fühlt sich ein großer Teil nicht
ausreichend vertreten. “Die Studie zeigt deutlich, dass Optimismus
und Gestaltungswille vorhanden sind. Wir müssen junge Menschen noch
stärker in Entscheidungsprozesse einbinden. Diese Ergebnisse decken
sich auch mit meinen Erfahrungen aus der Demokratiewerkstatt im
Parlament. Auch hier erlebe ich großes Interesse der jungen
Generation. Stärken wir also das Vertrauen der Jugend in die Politik
– denn die Jugend in Österreich ist bereit, Verantwortung zu
übernehmen und mitzugestalten”, so Lindinger abschließend. (Schluss)