Wien/St. Pölten (OTS) – Was einen Sicherheitsingenieur meist mehrere
Tage kostet, schafft
eine KI aus St. Pölten in Sekunden. Damit kommt eine international
wegweisende Lösung für funktionale Sicherheit, die Technik, die
Maschinen und Roboter daran hindert, Menschen zu verletzen, aus
Niederösterreich. Bundesminister für Innovation, Mobilität und
Infrastruktur Peter Hanke würdigte das beim Empfang von Neuron
Automation. Anlass ist die Forschungsförderung des Unternehmens durch
die FFG im Rahmen des Frontrunner-Programms.
Im geförderten Projekt „Neuron Transforma“ entwickelt das
Unternehmen eine KI, die aus den Sicherheitsanforderungen einer
Maschine eigenständig Vorschläge für Programmcode, Tests und
Dokumentation ableitet, also genau jene Arbeit, die bisher den
Großteil der Projektzeit verschlang. Die KI bleibt dabei Assistent,
nicht Entscheider: Freigabe und Verantwortung liegen weiterhin beim
Menschen. Damit positioniert sich Neuron genau dort, wo die Industrie
hinwächst, in der vollautomatisierten digitalen Fabrik und in der
Robotik bis hin zu humanoiden Systemen.
„ Sicherheit darf nicht bedeuten, dass jeder Hersteller wieder
bei null beginnt. Wir industrialisieren Sicherheit ‚Made in Austria‘,
für die Welt “ , so Michael Plankensteiner, CEO von Neuron
Automation.
Für den Industriestandort Österreich ist das ein doppelter Hebel:
Eine Schlüsseltechnologie für die Industrie der Zukunft wird hier
entwickelt, und sie macht jene Unternehmen wettbewerbsfähiger, die
sie einsetzen. In einem Umfeld verschärfter EU-Regeln wie der
Maschinenverordnung und des Cyber Resilience Act entscheidet die
Geschwindigkeit, mit der Sicherheitsentwicklung funktioniert,
zunehmend über den Marktzugang.
Außerhalb der Fachwelt kaum bekannt, gilt Neuron in der Branche
längst als einer der spannendsten Player Europas. 1986 gegründet,
beschäftigt das Unternehmen heute 135 Mitarbeitende, davon mehr als
100 in der Entwicklung, erwirtschaftet 17 Millionen Euro Umsatz und
unterhält Niederlassungen in Deutschland, Ungarn, Thailand und den
USA. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne und Weltmarktführer
aus den Bereichen Automatisierung, Robotik und Antriebstechnik.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at
