Ist die Natur noch zu retten? Podiumsdiskussion und Tagung an der ÖAW

Wien (OTS) – Wem gehört die Natur – und was schulden wir ihr, wenn
wir sie nutzen
oder ausbeuten? Lässt sich der Verlust unserer biologischen Vielfalt
in Geld beziffern? Und sollten Tiere, Pflanzen oder sogar Flüsse
eigene Rechte besitzen? Diese und weitere grundlegende Fragen stehen
im Zentrum der kostenfrei zugänglichen öffentlichen Tagung „Die Werte
der Natur. Recht, Gerechtigkeit und der Preis der Zerstörung“, die
von 18. bis 20. März 2026 an der Österreichische Akademie der
Wissenschaften (ÖAW) in Wien stattfindet.

Zwtl.: Ein neuer Green Deal?

Den Auftakt bildet am 18. März um 18:30 Uhr eine öffentliche
Podiumsdiskussion im sehenswerten Festsaal der Akademie. Unter dem
Titel „Brauchen wir einen New Green Deal?“ wird über die Zukunft der
europäischen Umweltpolitik und die politischen und wirtschaftlichen
Herausforderungen, vor denen Europa derzeit steht, diskutiert.
Moderiert von Christian Ultsch von der Tageszeitung “Die Presse”
bringen der frühere EU-Kommissar Franz Fischler, Heidi Wittmer vom
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sowie ÖAW-Präsident
Heinz Faßmann ihre Perspektiven ein.

Die Interdisziplinäre Tagung „Die Werte der Natur “ knüpft am 19.
und 20. März nahtlos an. An den beiden Tagen werden renommierte
Wissenschaftler:innen aus der Philosophie, den Rechts- und
Politikwissenschaften, der Ökonomie sowie der Biodiversitäts- und
Klimaforschung unterschiedliche Aspekte des Themas zur Debatte
stellen. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welche rechtlichen,
ethischen und ökonomischen Konsequenzen sich aus der
Biodiversitätskrise ergeben.

Podiumsdiskussion und die anschließende Tagung sind öffentlich.
Der Eintritt ist frei, um eine unverbindliche Anmeldung wird gebeten.

Zwtl.: Podiumsdiskussion und Tagung

Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Podiumsdiskussion
Brauchen wir einen neuen „Green Deal“ und wenn ja, welchen?
18.03.2026, 18:30 Uhr

Öffentliche Tagung
Die Werte der Natur
19. und 20. März 2026