Wien (OTS) – Kindergärten sind viel mehr als Betreuungseinrichtungen.
Sie sind die
ersten Bildungsinstitutionen im Leben eines Kindes und gleichzeitig
Orte, an denen Vielfalt ganz selbstverständlich Teil des Alltags ist.
Hier treffen unterschiedliche Sprachen, Kulturen und Lebensrealitäten
aufeinander. Kinder lernen einander kennen, stellen Fragen, schließen
Freundschaften – und entwickeln dabei ein Gefühl dafür, dass
Unterschiede bereichern und den Zusammenhalt stärken.
Im gemeinsamen Alltag entsteht auch ein erstes Verständnis für
demokratisches Miteinander. Kinder erleben, dass ihre Meinung zählt,
dass sie mitentscheiden können und dass Lösungen oft gemeinsam
gefunden werden müssen. Sie lernen zuzuhören, sich einzubringen und
Konflikte fair auszutragen. Was hier im Kleinen beginnt, wirkt weit
in die Zukunft hinein.
Zwtl.: Nachhaltige Wirkung
„Kindergärten sind Orte, an denen Kinder von Anfang an erfahren,
dass sie Teil einer Gemeinschaft sind und diese auch mitgestalten
können. Diese Erfahrungen prägen – oft ein Leben lang und stärken die
demokratische Gesellschaft nachhaltig“, so Mag.a Gudrun Kern,
pädagogische Leiterin und Geschäftsführerin von KIWI – Kinder in
Wien.
Dass dieser pädagogische Zugang auch international Beachtung
findet, zeigt die Auszeichnung von KIWI mit dem „European Innovative
Teaching Award“ der Europäischen Kommission. Besonders gewürdigt
wurde das konsequente Engagement für Partizipation und
Demokratiebildung, das sowohl in den Kindergärten als auch in den
Horten von KIWI gelebt wird.
Neben diesen sozialen Erfahrungen erwerben Kinder im Kindergarten
ganz nebenbei wichtige Grundlagen für ihren weiteren Bildungsweg.
Spielerisch entwickeln sie Sprache, entdecken Zusammenhänge und
stärken ihre Neugier sowie ihre Selbstständigkeit. Diese frühen
Lernerfahrungen legen ein tragfähiges Fundament für alles, was folgt.
Zwtl.: Gelebtes Miteinander
Wie bereits rund um den Tag der Elementarbildung im Jänner betont
wurde, sind Kindergärten Orte des gelebten Zusammenhalts. Um dieses
Potenzial zu nutzen, muss es die oberste Priorität der
bildungspolitisch Verantwortlichen sein, die besten Rahmenbedingungen
für Bildung und Entwicklung zu schaffen. Dazu gehören insbesondere
ein verbesserter Fachkraft-Kind-Schlüssel, kleinere Gruppen,
ausreichend Zeit für pädagogische Vor- und Nachbereitung, Teamarbeit
und Reflexion sowie insgesamt mehr Budget für die Elementarpädagogik.
„Zum Internationalen Tag des Kindergartens möchten wir all jenen
danken, die Kinder Tag für Tag begleiten, fördern und stärken. Ihre
Arbeit schafft Räume, in denen Kinder sich entfalten können – und
legt damit den Grundstein für eine offene, solidarische
Gesellschaft“, so Thomas-Peter Gerold-Siegl, MBA, wirtschaftlicher
Leiter und Geschäftsführer von KIWI – Kinder in Wien.
KIWI – Kinder in Wien ist ein privater Trägerverein, der derzeit
an 91 Standorten in Wien Kindergärten und Horte betreibt. KIWI hat
aktuell rund 1.700 Mitarbeiter*innen, die um die 8.000 Kinder im
Alter von eins bis zehn auf ihrem Bildungsweg begleiten.
