Wien (OTS) – Die Kulturwissenschafterin leitet ab 16. Februar 2026
das neue
Referat Ausstellungen sowie stellvertretend die Abteilung Sammlungen
und Ausstellungen.
“ Mit Birgit Johler gewinnt das Heeresgeschichtliche Museum und
das Team rund um Direktor Georg Hoffmann eine national wie
international bestens vernetzte Museumsspezialistin, die wesentlich
zur Weiterentwicklung des Hauses auf seinem Weg zu einem modernen und
diskursiven militärhistorischen Museum beitragen wird “, so
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
„ Dem Heeresgeschichtlichen Museum gelingt mit der Verpflichtung
von Birgit Johler ein besonders wichtiger Schritt in die Zukunft. Ein
Museum lebt von diskursiven, multiperspektivischen Ausstellungen.
Birgit Johler bringt nicht nur einen großen Erfahrungsschatz und
wissenschaftliche Kompetenz mit, sondern auch einen weiten Blick auf
Gesellschaft und Gegenwart, auf Militär, Krieg und Gesellschaft. Mit
ihr wird zudem die Ausstellungspraxis im Haus um eine wichtige
Perspektive ergänzt – das forschende Ausstellen, das im HGM künftig
eine zentrale Rolle spielen wird “, freut sich Direktor Georg
Hoffmann.
Birgit Johler verbindet in ihren nationalen wie internationalen
Ausstellungsprojekten kulturwissenschaftliche Fragestellungen mit
aktueller Museologie und kuratorischer Praxis. Sie ist
Honorarprofessorin am Institut für Europäische Ethnologie der
Universität Wien, wo sie 2017 promovierte. Nach Stationen unter
anderem am Volkskundemuseum Wien, als Kuratorin im Team der
österreichischen Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau
und Kuratorin wesentlicher Teile der Eröffnungsausstellung des Hauses
der Geschichte Österreich verantwortete sie als leitende Kuratorin im
Volkskundemuseum am Paulustor in Graz die semi-permanente
Hauptausstellung und zahlreiche Wechselausstellungen und
Vermittlungsformate. Museums- und Archivforschung, materielle und
visuelle Kultur, Alltag im 20. Jahrhundert sowie Nationalsozialismus
und Holocaust zählen zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten von
Birgit Johler, die zudem für erinnerungskulturelle Projekte unter
anderem als Jury-Mitglied aktiv ist.




