Wien (OTS) – Mit den rund 177 Euro pro Kopf und Jahr liegen die
österreichischen
Ausgaben der öffentlichen Hand für leistbaren Wohnraum (Objekt- und
Subjektförderung) deutlich niedriger als im europäischen Vergleich,
wo der Durchschnitt bei 391 Euro lag. Dies ist auch auf die
Bauleistung der gemeinnützigen Bauvereinigungen zurückzuführen. Denn
der hohe Bestand an leistbaren Wohnungen (24 Prozent GBV- und
Gemeindewohnungen) verhindert, dass der Staat hohe Aufwendungen für
Mietbeihilfen hat, wie das in vielen anderen europäischen Ländern der
Fall ist. (Quelle: Eurostat, COFOG und Bevölkerung 2023).
Die 172 Mitglieder des Verbands der gemeinnützigen Bauvereinigungen
sind Unternehmen, die Wohnungen für breite Kreise der Bevölkerung zur
Verfügung stellen. Sie tun dies nicht in gewinnmaximierender, sondern
in gemeinwohlorientierter Weise. Ihre Geschäftstätigkeit ist durch
das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) sowie ergänzende
Verordnungen reguliert. GBVs verwalten derzeit knapp über eine
Million Wohnungen, davon rd. 664.000 eigene Miet- und
Genossenschaftswohnungen.
