Wien (OTS) – „Die heutige Ankündigung des Wiener
Gesundheitsverbundes, durch das
Auslagern von Operationen die Wartezeiten spürbar zu verkürzen, ist
ein reiner roter Bluff“, stellt die Wiener FPÖ-Gesundheitssprecherin
LAbg. Angela Schütz klar.
Faktenlage: In den Spitälern des Gesundheitsverbundes werden
jährlich rund 140.000 Operationen durchgeführt. Nun wurden 120
Operationen ausgelagert, bis Jahresende sollen es insgesamt 200 sein.
„Das entspricht gerade einmal 0,14 Prozent aller Eingriffe. Jeder
weiß: Mit einer solchen Mini-Entlastung werden die massiven Probleme
bei den OP-Wartezeiten nicht einmal im Ansatz gelöst“, so Schütz.
Die FPÖ-Gesundheitssprecherin ortet vielmehr eine reine PR-
Inszenierung von SPÖ-Gesundheitsstadtrat Hacker. „Statt endlich
strukturelle Maßnahmen zu setzen, den Ärztemangel zu bekämpfen und
die Pflege zu entlasten, werden medienwirksame Placebos präsentiert.
Die Leidtragenden sind weiterhin die Wienerinnen und Wiener, die
monatelang auf dringend notwendige Operationen warten müssen.“
Schütz fordert daher einmal mehr eine ehrliche und nachhaltige
Gesundheitsstrategie: „Die Menschen in Wien haben ein Recht auf eine
funktionierende Gesundheitsversorgung statt auf Schönfärberei. Wir
Freiheitliche werden nicht zulassen, dass die Missstände in den
Spitälern mit PR-Tricks kaschiert werden.“

