FPÖ – Schnedlitz zu Kanzler ins Homeoffice: „Selbstbedienung in der WKO zumindest mittels Anruf versuchen zu stoppen“

Wien (OTS) – „Nur noch irre: Schwarze Funktionäre wollen ihre Gagen
weiter massiv
erhöhen, Mahrer ist noch immer nicht zurückgetreten und ÖVP-Kanzler
Stocker versucht sich gleichzeitig als Laiendarsteller und dreht aus
dem Wohnzimmer Videos für Social-Media. Wenn ein ÖVP-Funktionär
seinen Rücktritt ankündigt, heißt das offenbar nicht, dass er auch
tatsächlich zurücktritt: Das ist nicht nur ein Affront gegenüber der
Öffentlichkeit, sondern eine bodenlose Pflanzerei aller
Steuerzahler!“, zeigte sich FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael
Schnedlitz angesichts des Umstands empört, dass Harald Mahrer seinen
Rücktritt als Präsident des Generalrats der Oesterreichischen
Nationalbank (OeNB) zwar vor zehn Tagen medial angekündigt, diesen
aber formal bis heute nicht beim Finanzministerium eingereicht hat.
Auch in der WKO ist er offiziell noch immer im Amt.

„Während sich die Menschen in Österreich täglich mit
Rekordpreisen, Teuerung und Steuerlast herumschlagen müssen, gönnt
sich die ÖVP weiter ihre Versorgungsposten, als wären wir in einer
Bananenrepublik. Mahrer spielt Rücktritt und bleibt einfach sitzen –
und Kanzler Stocker schweigt dazu. Der Kanzler soll doch wenigstens
zum Handy greifen und den Versuch unternehmen, ein Machtwort zu
sprechen, statt peinliche Social-Media-Videos aus dem Homeoffice zu
produzieren“, so Schnedlitz.

Laut Schnedlitz zeigt dieser Fall einmal mehr das wahre Gesicht
der größten und teuersten Regierung aller Zeiten: „Die Verlierer-
Ampel mit ÖVP, SPÖ und NEOS schafft es nicht einmal, einen
angekündigten Rücktritt ordentlich abzuwickeln. Da muss man sich
schon fragen: Wer führt dieses Land eigentlich noch, wenn sogar
angekündigte Rücktritte länger brauchen als eine Sanierung im Wiener
Gemeindebau?“

Schnedlitz forderte nun klare Worte des Bundeskanzlers: „Stocker
muss endlich sagen, wie lange der Versorgungsposten für Mahrer noch
warmgehalten wird. Es kann nicht sein, dass man einen Rücktritt
ankündigt, dann aber weiterhin abkassiert und weiter Chaos bis hin zu
den geplanten Gagenexplosionen herrscht. Es hat sich rein gar nichts
geändert. Alle im Amt – und auch die Gagenerhöhungen sollen kommen.
Die Menschen in diesem Land haben sich Ehrlichkeit und Konsequenz
verdient – keine taktischen Verzögerungen und keine Spielchen!“

Abschließend machte der freiheitliche Generalsekretär deutlich:
„Damit kommen Stocker und die ÖVP nicht weiter durch. Das ist nur
noch absurd, und erste Unternehmer kündigen bereits an, die
Zwangsbeiträge nicht mehr zahlen zu wollen. Täglich wird der Schaden
durch diese Truppe größer, und es ist zu befürchten, dass die gesamte
Pflanzerei weitergeht, solange diese Regierung im Amt ist. Die FPÖ
wird nicht aufhören, diese Missstände aufzuzeigen – und wir werden
nicht ruhen, bis der ganze parteipolitische Filz ausgetrocknet ist.
Denn Postenschacher, Günstlingswirtschaft und die Missachtung des
Wählerwillens sind nicht normal – sie sind ein Skandal! Das könnte
man auch im Homeoffice erkennen!“