FFG-Wirkungsmonitoring 2024/25: Forschungsförderung wirkt

Wien (OTS) – Die Forschungsförderung der FFG zeigt messbare Wirkung:
Laut dem
aktuellen Wirkungsmonitoring der KMU Forschung Austria erzielen rund
zwei Drittel der geförderten Unternehmen durch ihre FFG-Projekte
bereits nach vier Jahren zusätzliche Umsätze, über die Hälfte kann
bestehende Umsätze absichern. Damit bestätigt sich einmal mehr: FFG-
Förderungen stärken die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der
österreichischen Unternehmen nachhaltig.

FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth: „Wir sehen, dass
Förderungen konkrete Innovationsimpulse auslösen: 16 Prozent der
Unternehmen starten durch FFG-Projekte erstmals in die Forschung, 37
Prozent erschließen neue Aktivitätsfelder. Und: Ohne Förderung hätten
38 Prozent der Projekte gar nicht umgesetzt werden können, weitere 56
Prozent nur in deutlich geringerem Ausmaß. Nur 1 Prozent der
befragten Großunternehmen hätten ihr Projekt ohne Förderung
unverändert durchgeführt.“

„FFG-Förderungen zahlen sich aus – im wahrsten Sinne des Wortes“,
sagt FFG-Geschäftsführerin Karin Tausz. „Viele Unternehmen erzielen
mit ihren Projekten zusätzliche Umsätze und investieren gleichzeitig
in ihre Forschungsinfrastruktur. Besonders in Einzelprojekten zeigt
sich dieser nachhaltige Effekt: Hier baut rund jedes zweite
Unternehmen seine F&E-Kapazitäten weiter aus. Das stärkt
Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Kontinuität in der
Forschung – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.“

Die Projekte werden größer und anspruchsvoller. Entsprechend
steigt der Bedarf an Ressourcen und Kompetenzen, um technologische
Spitzenpositionen zu sichern: Der Median der F&E-Mitarbeitenden pro
Projekt ist seit 2007 von fünf auf neun gestiegen. Rund 43 Prozent
der Unternehmen konnten ihre Projektergebnisse bereits wirtschaftlich
verwerten, weitere 21 Prozent planen dies. 23 Prozent der Unternehmen
meldeten im Anschluss an ihre Projekte Schutzrechte an – ein stabiler
Wert, getragen vor allem von KMU.

Neue Geschäftsmodelle – oft ein Indiz für radikale Innovationen –
bleiben mit rund 10 Prozent konstant. Zugleich nimmt die Zahl
verbesserter Produkte und Prozesse zu, während Produktinnovationen
insgesamt rückläufig sind. Dennoch bleiben Produktinnovationen mit 43
Prozent neuen und 40 Prozent verbesserten Produkten das dominierende
Ergebnis.

FFG-Förderungen wirken. Sie fördern nicht nur Innovation, sondern
stärken die Wettbewerbsposition der Unternehmen – national wie
international. Fast 40 Prozent der Unternehmen verbessern durch ihre
Projekte ihre Position im internationalen Wettbewerb, 19 Prozent
sichern ihre internationale Spitzenposition.

Die Studie im Detail : www.ffg.at/content/evaluierung-der-
foerderung

Zwtl.: Über das Wirkungsmonitoring :

Die KMU Forschung Austria erhebt jährlich im Auftrag der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, wie sich
Förderungen auf Unternehmen und Forschungseinrichtungen auswirken.
Die Grundlage sind standardisierte Befragungen projektbeteiligter
Unternehmen und Forschungseinrichtungen.