Deutschmeisterbund lud zum Neujahrsempfang

Wien (OTS) – Gestern, Donnerstagabend, fand der traditionelle
Neujahrsempfang des
Deutschmeisterbundes im Garnisons-Kasino der Wiener Maria Theresien-
Kaserne mit zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Militär und
Gesellschaft statt. Der Höhepunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs
war die Verleihung des „Komturkreuzes in Gold am Band“, also der
protokollarisch höchsten Auszeichnung der „Hoch- und Deutschmeister“,
an den Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres, General
Mag. Rudolf Striedinger, als Würdigung seines besonderen Engagements
für die Anliegen der Miliz sowie die Pflege der
Deutschmeistertradition.

Zwtl.: Ehrung für nachhaltig bewiesenes Vertrauen in die Miliz.

Besonders hervorgehoben wurden bei der Laudatio die besonderen
Verdienste des österreichischen Generalstabschefs um die Miliz bzw.
auch um die Deutschmeistertradition insbesondere im Jägerbataillon
Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“, eines der beiden Milizbataillone
in der Bundeshauptstadt Wien. „Als Chef des Generalstabes lenkt
General Rudolf Striedinger aktuell das Österreichische Bundesheer
durch anspruchsvolle Zeiten, stärkt die Fähigkeiten zur militärischen
Landesverteidigung und ist auch letztverantwortlich für alle Schritte
beim Aufbauplan 2032+ sowie der damit verbundenen Stärkung der Miliz
und der Modernisierung unserer Streitkräfte. Seine Bemühungen bei der
Modernisierung des Österreichischen Bundesheers spiegeln auch seine
tiefe Überzeugung wider, dass die Miliz der Eckpfeiler der
Verteidigungsfähigkeit Österreichs ist und bleiben wird. Dabei
verkörpert er wie kein anderer in vorbildlicher Weise die Brücke
zwischen der Vergangenheit der Hoch- und Deutschmeister und der
Gegenwart unseres Bundesheeres: Ein General mit Herz für die
Tradition, ein Stratege mit humanistischem Weitblick und ein Förderer
der Miliz als unverzichtbaren Pfeiler unserer militärischen
Landesverteidigung.“, hieß es in der Laudatio.

Zwtl.: Striedinger: „Wer unser Bundesheer stärken will, muss auch die
Miliz stärken.“

General Rudolf Striedinger in seiner Replik nach der Ehrung: „Ich
danke den Hoch- und Deutschmeistern von Herzen für diese besondere
Auszeichnung. Wir benötigen ein Heer mit einer gewissen Größe, das
muss voll ausgerüstet sein – und es muss voll ausgebildet und
trainiert sein. Für mich ist und bleibt eines bei allen
Modernisierungs- und Aufbauschritten unseres Bundesheeres klar: Wer
unser Bundesheer stärken will, muss auch die Miliz stärken.“. Die
Ehrung der Hoch- und Deutschmeister wurde durch den Präsidenten des
Deutschmeisterbundes und der Hoch- und Deutschmeister, Major i.T.
Robert Spevak, den Bataillonskommandanten des Jägerbataillons Wien 1
„Hoch- und Deutschmeister“, Oberst Stefan Koroknai, sowie den
Generalsekretär des Deutschmeisterbundes, Oberstleutnant Lukas
Leitner, überreicht.

Zwtl.: Über den Deutschmeisterbund

Der Deutschmeisterbund ist ein Dachverband, der sich der Pflege
und Förderung der Tradition des k.u.k. Infanterieregiments „Hoch- und
Deutschmeister“ Nr. 4 widmet, das 1696 gegründet wurde und heuer den
330. Jahrestag der Aufstellung und Gründung feiert. Er umfasst
zahlreiche Traditionsvereine, die sich der Traditionspflege der
„Deutschmeister-Tradition“ verschrieben haben, u.a. auch den
Partnerverein „Hoch- und Deutschmeister“ des Jägerbataillons Wien 1,
auch Partner des Österreichischen Bundesheeres. Der
Deutschmeisterbund hat seinen Sitz in Wien und hat Mitgliedsvereine
in Österreich, Deutschland und Tschechien. Zu den Gründungsvereinen
zählen etwa der Kameradschaftsverein Hoch- und Deutschmeister, das
Alte Deutschmeister Schützenkorps, der Club der Deutschmeister (1992
aufgelöst) und die Original Hoch- und Deutschmeister-Kapelle. Später
traten Vereine aus Deutschland (z. B. Deutschorden-Compagnie Bad
Mergentheim) und Tschechien (z.B. Infanterieregiment Teutschmeister
Kolin 1757) bei.