Bergbauernschule Hohenlehen holt Staatsmeister-Titel in der Team- und der Einzelwertung der Burschen bei der Wald-Staatsmeisterschaft

St. Pölten (OTS) – Mit einer beeindruckenden Leistung hat sich die
Bergbauernschule
Hohenlehen bei der Staatsmeisterschaft der Waldarbeit in Tamsweg (
Salzburg) den Staatsmeister-Titel in der Team- und der Einzelwertung
der Burschen gesichert. Gold gab es zudem noch in den Kategorien
Kettenwechsel und Kombinationsschnitt. Dazu kamen vier
Bronzemedaillen – insgesamt also acht Mal Edelmetall für die
Fachschule aus dem Ybbstal. Mit 120 Teilnehmenden, und davon ein
Drittel Mädchen, erreichte man gleich zwei Rekorde in der Geschichte
der Staatsmeisterschaften. „Die Bergbauernschule Hohenlehen schreibt
mit diesem Staatsmeister-Titel ihre Erfolgsgeschichte bei Forst-
Wettbewerben eindrucksvoll fort – erst vergangenes Jahr siegte die
Schule bei der Alpe-Adria-Waldolympiade in Kärnten“, betont Bildungs-
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und ergänzt: „Mein
herzlicher Dank gilt den Schülerinnen und Schülern sowie den
Lehrerinnen und Lehrern für ihren großen Einsatz. Solche
Spitzenleistungen sind nur möglich, wenn das gesamte Schulteam an
einem Strang zieht. Besonders erfreulich ist, dass immer mehr junge
Frauen in der traditionellen Männerdomäne der Waldarbeit Fuß fassen
und ihre Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen.“

„Durch konsequentes Training konnten wir nahtlos an die Erfolge
der vergangenen Jahre anknüpfen. Es ist eine Freude, mit so
motivierten Schülerinnen und Schülern zu arbeiten“, sagt Forstlehrer
Bernhard Gill. Besonderen Dank richtet er an Forstwirtschaftsmeister
Alexander Danner, der die Jugendlichen gezielt im fachgerechten
Umgang mit der Motorsäge trainierte: „Neben Geschicklichkeit und
Präzision zählt bei diesen Bewerben auch die Geschwindigkeit – und
genau darauf haben wir uns vorbereitet.“

Direktorin Maria Ottenschläger unterstreicht die Bedeutung der
praxisnahen Ausbildung: „Die Ergebnisse belegen einmal mehr den hohen
Stellenwert unserer forstlichen Ausbildung. Das Interesse der
Jugendlichen am professionellen und sicheren Umgang mit der Motorsäge
ist enorm – zu Recht, denn Waldarbeit zählt zu den anspruchsvollsten
Tätigkeiten in der Forstwirtschaft.“

In der Teamwertung der Burschen siegte die LFS Hohenlehen vor LFS
Litzlhof und LFS Althofen (beide Kärnten). In der Einzelwertung holte
Simon Resch (LFS Hohenlehen) mit Gold in den Bewerben Kettenwechsel (
in nur 9,92 Sekunden) und Kombinationsschnitt und den Sieg in der
Einzelwertung. Bronze gingen an Fabian Kraushofer (Kettenwechsel) und
Benedikt Helmel (Fällschnitt). Bei den Mädchen sicherte sich Mariella
Pichler Bronze beim Fäll- und Präzisionsschnitt.

In der Teamwertung der Mädchen siegte das gemischte Team der LFS
Litzlhof (Kärnten) / HBFLA Raumberg-Gumpenstein (Steiermark) vor dem
gemischten Team der HBLFA Wieselburg (Niederösterreich) / HBLA Bruck
an der Mur (Steiermark) und der LFS Kirchberg (Steiermark).
Staatsmeisterin wurde Johanna Zojer von der LFS Litzlhof. Erstmals
hat mit der jungen Kärntnerin heuer ein Mädchen eine höhere
Punkteanzahl als alle Burschen erreicht.

Als nächstes Highlight steht die Europameisterschaft der
Waldarbeit vom 19. bis 23. Mai 2026 an der LFS Litzlhof an – die LFS
Hohenlehen wird dabei Österreich vertreten.

Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH)
Dieter Kraus, Pressesprecher, Telefon: 02742/9005-12655, E-Mail:
[email protected]