And The Amadeus Goes To…

Wien (OTS) – Unter dem Motto „All Eyes on Music“ richtete sich am
Freitagabend der
Blick ganz auf die heimische Musikszene. Die Amadeus Austrian Music
Awards präsentiert von Coca-Cola feierten jene Künstler:innen, die
das vergangene Jahr mit ihren musikalischen Leistungen geprägt haben.
Neben der Verleihung der 14 Kategoriepreise sorgten vielseitige
Bühnenperformances für eine ausgelassene Stimmung in der Wiener Marx
Halle. Tom Neuwirth alias Conchita Wurst führte mit Charisma, Witz
und Glamour durch die Show.

Als größter Musikpreis des Landes sind die AAMAs ein jährlicher
Fixpunkt für die Branche und ein Highlight für ein breites
Fernsehpublikum. In diesem Jahr gingen 52 nominierte Artists,
darunter 16 Debütant:innen, ins Rennen um die begehrten Trophäen. Am
Ende konnten sich 13 verschiedene Künstler:innen und Bands
durchsetzen. Die einzige Doppel-Auszeichnung dieses Jahres sicherten
sich Seiler und Speer. Damit zeigt sich die Szene so vielfältig wie
selten zuvor.

Zwtl.: Große Namen und neue Stimmen

Der Amadeus für das Album des Jahres präsentiert von Coca-Cola,
eine der begehrtesten Kategorien, wurde dem markanten Pop-Trio
folkshilfe für ihr fünftes Studioalbum „bunt“ verliehen. Der Ö3 Song
des Jahres ging an Pizzera & Jaus für ihren Hit „Zweifelturm“, mit
dem sie zwei Wochen lang Platz 3 der Österreich Charts belegten. Die
Rapperin NENDA stand bereits vor der Veranstaltung als Gewinnerin des
FM4 Awards fest und nahm ihre erste Amadeus-Trophäe entgegen.
Ebenfalls erstmalig ausgezeichnet wurde die Newcomerin Caro Fux. Sie
erhielt den Preis AKM/AUME Songwriter des Jahres für ihren Song „Aff
im Kopf“.

Für exzellente Tonstudioproduktion steht die Kategorie Best Sound
präsentiert von FAMA. Hier entscheidet eine Expert:innenjury über den
Gewinn. In diesem Jahr ging diese Auszeichnung an die international
erfolgreiche Band Klangkarussell für ihr Album „Petrichor“.

Zum 10-Jahre-Jubiläum ihres Erfolgsalbums „Ham kummst“ spielten
Seiler und Speer u.a. ein ausverkauftes Stadionkonzert. Dafür gab es
nun bei den AAMAs den Preis oeticket Live Act des Jahres. Das Duo
konnte sich außerdem als einziger Act in diesem Jahr doppelt freuen:
Auch die Genre-Kategorie Pop/Rock haben sie für sich entschieden.

Zwtl.: Titelverteidiger:innen in mehreren Genres

Beim Amadeus zeigt sich: Wer sein Genre über Jahre hinweg prägt
und konstant Exzellenz liefert, wird auch immer wieder ausgezeichnet.
Bereits im letzten Jahr gewann Singer-Songwriterin OSKA den Amadeus
in der Kategorie Alternative und konnte sich hier auch heuer wieder
durchsetzen. Zwei Seriensieger:innen bei den AAMAs sind RAF Camora,
der nun zum neunten Mal Hip Hop/ Urban für sich entschied, sowie
Melissa Naschenweng, die ihre Erfolgssträhne in der Kategorie
Schlager/Volksmusik seit 2020 fortsetzt.

Die Wiener Band 5/8erl in Ehr’n holte sich zum siebten Mal den
Titel für Jazz/World/Blues . Als einer der erfolgreichsten Artists in
der Geschichte der AAMAs erweitert Parov Stelar nach ein paar Jahren
Pause nun seine Sammlung um eine weitere Amadeus-Trophäe für die
Kategorie Electronic/Dance .

Mit ihrem kompromisslosen „Vulvarock“ holen sich Vulvarine
erstmals den Sieg in der Kategorie Hard & Heavy. Und nach ihrer
energiegeladenen Performance bei der Show zu urteilen, könnte das
erst der Auftakt zu einer neuen Erfolgsserie bei den AAMAs gewesen
sein.

Zwtl.: Große Bühne, große Momente

Neben den Preisverleihungen bereicherten insgesamt elf Live-Acts
den Abend und sorgten mit ihren Auftritten für ein
abwechslungsreiches Programm voller musikalischer Höhepunkte:
Alexander Eder, BIBIZA, Esther Graf & NESS, Ina Regen, Lemo, Lena
Schaur, NENDA, PÄM, Vicky und Vulvarine brachten mit ihren
unterschiedlichsten Sounds die Halle zum Beben. Ein Line-up, das
zeigte, wie facettenreich die New-Generation der österreichischen
Musik klingt.

Den feierlichen Abschluss der AAMAs 2026 bildete die Verleihung
des Amadeus für das Lebenswerk: Unter großem Applaus nahm Peter
Cornelius die ehrenvolle Auszeichnung von Peter Janda entgegen.

Zwtl.: Die Gewinner:innen der Amadeus Austrian Music Awards 2026 im
Überblick

Album des Jahres präsentiert von Coca-Cola – „bunt”, folkshilfe

Ö3 Song des Jahres – „Zweifelturm“, Pizzera & Jaus

FM4 Award – NENDA

oeticket Live-Act des Jahres – Seiler und Speer

AKM/AUME Songwriter des Jahres – „Aff im Kopf“, Caro Fux

Musik & Text: Caro Fux, Tamara Olorga, Ricardo Bettiol

Best Sound präsentiert von FAMA – „Petrichor“, Klangkarussell

Recording: Adrian Held, Tobias Rieser, Nikodem Milewski

Mix und Mastering: Nikodem Milewski, Mischa Janisch

Künstlerische Produktion: Tobias Rieser, Adrian Held, Dennis
White, Nikodem Milewski, Jordan Haller, Enes Gürisik

Aufnahmestudio: Klangkarussell Studio

Misch- und Masteringstudio: Nikodem Milewski

Alternative – OSKA

Electronic/Dance – Parov Stelar

Hard & Heavy – Vulvarine

Hip Hop/Urban – RAF Camora

Jazz/World/Blues – 5/8erl in Ehr’n

Pop/Rock – Seiler und Speer

Schlager/Volksmusik – Melissa Naschenweng

Die Award-Show ist zum Nachsehen auf ORF On verfügbar, Fotos von
der Veranstaltung finden Sie in unserem Press-Pack .