Wien (OTS) – Die Warnsignale aus der heimischen Wirtschaft reißen
nicht ab. Laut
aktueller KSV-Hochrechnung wurden allein in Oberösterreich in den
ersten drei Quartalen 2026 599 Unternehmensinsolvenzen verzeichnet.
Besonders alarmierend: 45 Prozent der Verfahren werden mangels
Kostendeckung gar nicht erst eröffnet. Gerade Gastronomie, Handel und
Bau kämpfen mit hohen Kosten und immer weniger unternehmerischem
Spielraum.
Doch das Problem reicht längst weit über einzelne Branchen
hinaus. Österreichweit wurden allein im zweiten Quartal 2026 1.668
Unternehmensinsolvenzen registriert. Besonders betroffen waren
Dienstleistungen, Handel und Bau. Gleichzeitig steht auch die
heimische Industrie unter massivem Kosten- und Wettbewerbsdruck.
Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist klar: Österreich
braucht endlich einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel. Die ÖVP-SPÖ
-NEOS-Bundesregierung verwaltet den Stillstand, statt den Standort
wieder wettbewerbsfähig zu machen.
Die FW fordert daher eine echte Standortoffensive:
– Lohnnebenkosten deutlich senken
– Energiepreise international wettbewerbsfähig machen
– Bürokratie, Gold-Plating und überlange Genehmigungsverfahren
zurückdrängen
– Steuern senken und Investitionen erleichtern
Auch die aktuelle Konjunkturprognose zeigt, wie dringend
gehandelt werden muss: Die OeNB erwartet für 2026 lediglich 0,5
Prozent reales Wirtschaftswachstum.
Matthias Krenn, Bundesobmann der FW abschließend: „Wenn Wirte
zusperren, Händler kämpfen, der Bau schwächelt und
Industriearbeitsplätze unter Druck geraten, kann die Bundesregierung
nicht weiter den Stillstand verwalten. Österreich braucht niedrigere
Kosten, weniger Bürokratie und wieder mehr Freiheit für seine
Unternehmer. Wer Wachstum will, muss die Wirtschaft endlich
entfesseln!“
