Wien (OTS) – Nun liegen die Budgetpläne am Tisch und besonders hart
sollen diese
die Bauern treffen. „Erst Anfang April hat die Vorschreibung der
Sozialversicherungsbeiträge für das erste Quartal 2026 die Bauern mit
voller Härte des ÖVP-Kanzlers und seiner Regierung getroffen. Die
Erhöhung der Beiträge fällt im Rahmen der jährlichen Aufwertung heuer
mit 7,3 Prozent unfassbar hoch aus und der Staat wird für die Bauern
zum Kostentreiber Nummer eins in der Teuerung, weil er selbst nicht
haushalten kann und das Geld für Ukraine und Urin-Kunst in Venedig
verschwendet. Und jetzt ist der nächste regelrechte finanzielle
Anschlag auf die Bauernschaft durchgesickert”, ärgert sich FPÖ-
Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.
Bauern sollen 100 Mio. pro Jahr zum Sparpaket der Regierung
beitragen
„ÖVP und VP-Landwirtschaftsminister haben den Bauern nach den
berechtigten Protesten gerade erst 100 Millionen Euro an längst
überfälliger Entlastung über den Agrardiesel zugesagt – und jetzt
fliegt auf, dass die ÖVP-Regierung mit ihren Ampel-Anhängseln
inklusive allen Abgeordneten aus dem Bauernbund den Bauern
gleichzeitig etwa über die Sozialversicherung und eine lebenslange
außertourliche Verteuerung der Pensionsversicherung genau diese 100
Millionen wieder wegnehmen will. Dieses Abzocken der Bauern soll im
Rahmen des Doppelbudgets erfolgen. Die jährlichen SV-Erhöhungen
kommen dann natürlich auf die 100 Millionen Euro noch oben drauf und
laufen normal weiter”, erklärt Schnedlitz.
„Der faule Kompromiss sieht vor, dass vielleicht beim Agrardiesel
eine kleine Verbesserung kommt, die die Bauern dann nachhaltig über
die Sozialversicherung und die Pensionsversicherung selbst bezahlen.
Unterm Strich weiß man, es wird das Zahlen übrigbleiben. Eine SV-
oder PV-Änderung ist lebenslang einzementiert. Das bedeutet: Die
Bauern zahlen den Agrardiesel selbst und bleiben langfristig sogar
auf den Kosten sitzen – während sich die ÖVP dafür abfeiern lassen
will. Die ÖVP und der ÖVP-Bauernbund glauben wirklich, wir Bauern
sind dumm”, ärgerte sich Schnedlitz.
„Geld für Ukraine, NGOs und andere Blödheiten ist vorhanden, und
von den hart Arbeitenden und Fleißigen nimmt man immer mehr. Durch
die massiven Geldflüsse und die damit verbundene Stärkung der Ukraine
sind die Bauern sogar weiteren Nachteilen ausgesetzt. Stocker und
sein Landwirtschaftsminister sollten sich vielleicht dort als
Politiker bewerben – österreichische Interessen vertreten sie ohnehin
schon lange nicht mehr. Den Bauernbund, dessen einzige Aufgabe es
mittlerweile ist der Bauernschaft Sand in die Augen zu streuen und im
Sinne der ÖVP überall gegen die Bauern dabei zu sein, kann gleich mit
zu Selenskyj wechseln. Wenn sie endlich in Österreich zurückgetreten
sind, dann wird der durch die ÖVP verursachte Schaden für die Bauern
zumindest nicht Tag für Tag größer”, fordert FPÖ-Generalsekretär
NAbg. Michael Schnedlitz abschließend den Rücktritt der gesamten
Bundesregierung, bevor der Bauernstand endgültig durch diese faule
Politik erdrückt und für immer ruiniert wird.
